[Monatsrückblick] August 2025

August 2025

So wie das Wetter mal nass, mal heiß war, so sind auch meine Bewertungen in diesem Monat - alles dabei!

Das habe ich wirklich selten - so viele tolle Geschichten, leider aber auch einige Abbrüche und Enttäuschungen. Zwei davon am Monatsende - das hätte echt nicht sein müssen. Dafür habe ich aber auch einige tolle neue Autoren für mich entdeckt - und dieser positive Trend darf auch gerne noch weiter anhalten. 
 
Ansonsten war bei mir nicht so viel los - was ein bisschen der stressigen Zeit vor meinem Urlaub geschuldet ist. Und der hat gerade begonnen, so dass ich mich auf drei entspannte Wochen freue, an denen ich mir einiges vorgenommen habe: ich will weiter "West Coast Swing" tanzen und an einem Mitsingkonzert teilnehmen, ich habe zwei mal Karten für klassische Konzerte, möchte viel lesen und einige Radtouren machen. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, freue ich mich, zuhause mal wieder ein bisschen auszusortieren. 😀

Aber erst mal noch ein Blick zurück in den August:
 
Das habe ich im August gelesen und gehört:

Jochen Gutsch
"Frankie"
Ein skurrile Freundschaft zwischen einem Kater und einem älteren depressiven Herrn - ein bisschen hat es mich an Ove erinnert. Den angekündigten Humor kombiniert mit klugen Botschaften haben ich aber nicht gespürt.  

2/5 Sternen | meine Rezension
Yuko Kuhn
"Onigiri"
Mutter und Tochter machen sich auf in die Heimat Japan, bevor die Mutter weiter durch ihre Demenz beeinträchtigt wird. Ein interessanter Plot, der aber durch wirre Zeitsprünge schwer zu verfolgen war. 

3/5 Sternen | meine Rezension
Ulf Kvensler
"Die Insel"
Spannend und sehr atmosphärisch - unzuverlässige Erzähler spornen zum Mitraten an. Das Ende hat mich leider enttäuscht, zumal einige mir wichtige Fragen offen geblieben sind. 

3/5 Sternen | meine Rezension

Norbert Weimper
"Das schwarze Geheimnis von Maulbronn"
Ein Waisenjunge wächst im Kloster auf und versucht es vor politischen Intrigen zu schützen - tolle Beschreibungen des Klosterlebens, das "Geheimnis"  wirkte dann ein bisschen weit hergeholt. Trotzdem gute Unterhalt mit historischem Flair.

4/5 Sternen
Kristina Hauff
"Schattengrünes Tal"
Ein heruntergekommenes Hotel im Schwarzwald und eine junge Frau, die sich ein neues Leben aufbauen will - und irgendetwas im Schilde führt. Ich fand es spannend und packend" 

4,5/5 Sternen
Antonia Michaelis
"Die Allee der verbotenen Fragen"
Mein erstes Buch der Autorin - und leider hat es mich nicht überzeugt. Eine Hausfrau sieht einen Mann, der sie an ihre Jugendliebe erinnert - und wird so in ihre eigene Jugend zurück katapultiert. Herauskommen längst verdrängte Wahrheiten. Mir war es zu mystisch, der Schreibstil zu schwülstig.

2,5/5 Sternen


Kat Eryn Rubik
"Furye"
Sehr eindringlich und atmosphärisch - und trotz ernster Themen mit einer subtilen Spannung. Eine Frau blickt zurück in ihre Vergangenheit und Jugend - und die war nicht immer leicht.

4,5/5 Sternen | meine Rezension
Andrea Sawatzki
"Biarritz"
Erinnerungen einer Tochter am Bett der demenzkranke Mutter - sehr emotional und berührend. Dies ist der Folgeband nach  "Brunnenstraße" - die Reihenfolge ist aber nicht so entscheidend.

4,5/5 Sternen | meine Rezension
Gaea Schoeters
"Das Geschenk"
Plötzlich laufen unzählige Elefanten durch Berlin - doch sie stören die Ordnung, frei wie sie durch die Stadt ziehen. Und die Politik versucht, die Ordnung wieder herzustellen. Eine sehr pointierte Gesellschaftskritik mit viel Ironie und einem guten Blick auf die Dinge.

4,5/5 Sternen | meine Rezension

Andrea Sawatzki
"Brunnenstraße"
Dies ist der Vorgänger zu "Biarritz" - eine Jugend geprägt von der Demenz des Vaters. Erschreckend und emotional.  

4/5 Sternen
Leon Engler
"Botanik des Wahnsinns"
Eine gelungene Familiengeschichte, in der verschiedene psychische Erkrankungen das Leben aller beeinflusste – ein interessantes Thema und eine interessante Bearbeitung. An mancher Stelle ist mir der Erzählton ein wenig zu sehr ins Sachliche gerutscht, trotzdem interessant und unterhaltsam. 

4,5/5 Sternen | meine Rezension
Kira Mohn
"Die Nacht der Bärin"
Durch den Tod der Großmutter kommen lange gehütete Geheimnisse zu Tage - und eine Kindheit geprägt von Gewalt und Verletzung. Keine leichte Kost! 

4,5/5 Sternen



Caroline Wahl
"Die Assistentin"
Eine sehr große Enttäuschung - das Leben einer Assistentin in einem Verlagshaus. Nicht nur ist die Geschichte langweilig und ohne große Highlight, sie ist vor allem schrecklich gelesen (und das leider auch noch von der Autorin selber). 

knappe 2/5 Sternen



(Die Bild- bzw. Coverrechte liegen beim jeweiligen Verlag.)



Wie war denn dein Lesemonat? Lass mir gerne einen Link da, dann kann ich mich ein wenig bei dir umschauen.


                                                                                                        Liebe Grüße

2 Kommentare:

  1. Guten morgen,
    Tröste dich, bei mir gab es auch im Lesemonat den ein oder anderen Flop und einen Abbruch.
    "22 Bahnen" fand ich schon nicht wirklich dolle, so das ich KEINE weiteren Bücher mehr von Caroline Wahl lesen möchte. Schade dass dich das Hörbuch null überzeugen konnte. Manche Autoren können nicht so gut Hörbücher einlesen, das stimmt.
    "Das Geschenk" möchte ich auch noch gern lesen, steht schon auf meiner WUL.

    Auf einen lesereichen herbstlichen September

    Liebe Grüße
    Sheena

    https://sheenascreativworld.blogspot.com/2025/08/hessisch-gebabbel-ruckblick-auf-den.html

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  2. Liebe Sabine,
    das Buch von Caroline Wahl ist ja noch ganz neu und wird überall sehr gehypt, aber du bist nicht die Erste, die das Hörbuch nicht gut findet. Ich habe auf Insta schon ein paar weitere Meinungen dazu gehört. Bei mir subt ja "22 Bahnen" noch. Eigentlich wollte ich es jetzt im August lesen, aber die Zeit war diesen Monat einfach zu knapp.

    "Die Insel" habe ich ja viel besser bewertet. Darüber haben wir ja schon geschrieben. Ich fand das offene Ende beim Ausflug viel, viel schlimmer. Mit diesem hier konnte ich leben, denn ich wusste ja, wer der/die Täter waren. Bei "Der Ausflug" habe ich das Buch frustriert zugeschlagen, auch wenn es wirklich spannender als die Insel war.

    Gemeinsamkeiten haben wir im August keine.

    Liebe Grüße
    Martina

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