[Höreindruck] Carla Berling – Klammerblues um zwölf

Carla Berling – Klammerblues um zwölf
Humor 

ISBN-13: 978-3-8371-5368-2
Dauer: 428 Minuten
Erschienen: 8. September 2020
Sprecher: Katharina Thalbach

Zum Inhalt 
„Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben. Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Selbstmitleid komplett durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72jährigen Mary, die für den Seniorenthriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich widerwillig ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou und schneidet endlich alte Zöpfe ab.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Anna Johannsen – "Enna Andersen und die Tote im Mai"

Anna Johannsen – Enna Andersen und die Tote im Mai (Enna Andersen #2)
Krimi

Verlag: Edition M
Umschlaggestaltung: semper smile, München
Umschlagmotiv: ©javarman /Shutterstock; ©Stephen Rees /Shutterstock; ©caesart /Shutterstock; ©sankai /Shutterstock
ISBN-13: 978-2-496-70157-9
Seiten: 392 Seiten
Erschienen: 24. November 2020

Zum Inhalt
„Vor beinahe 20 Jahren verschwand eine Studentin nach einer großen Maifeier, ihre Leiche wurde Monate später vergraben im Wald gefunden. Die SoKo-Ermittlungen führten zu keinem Erfolg. Hauptkommissarin Enna Andersen und ihre Kollegen Pia Sims und Jan Paulsen rollen den Fall neu auf. Das Opfer war auf den ersten Blick äußerst beliebt und ehrgeizig, doch schnell stellt sich bei Befragungen ihres Umfelds heraus, dass sie sich mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nicht nur Freunde gemacht hat. Auch die erzkonservative Familie der jungen Frau reagiert zurückhaltend und scheint etwas zu verschweigen. Die Lage spitzt sich zu, als einer der Zeugen tot aufgefunden wird …“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Margaret Atwood - Katzenauge

Margaret Atwood - Katzenauge
Gegenwartsliteratur

Verlag: Piper-Verlag
Umschlaggestaltung: zero.media.net, München
Umschlagabbildung: „Young Girl in Green“ 1927, Tamara de Lempicka, Musee National d’Art Moderne, Centre Pompidou. Paris, France /Bridgeman Images
ISBN-13: 978-3-492-31117-5
Seiten: 517 Seiten
Erschienen: 3.4.2017
Originaltitel: „Cat’s Eye“
Übersetzer: Charlotte Frank

Zum Inhalt 
Die erwachsene Elaine erinnert sich an ihre Freundschaft mit Cordelia – eine Freundschaft kleiner Mädchen, in der Gemeinheit und Grausamkeit zum Alltag gehörten und die beide Frauen in ihrem weiteren Leben prägen.

[Rezension] Charlotte Link – "Ohne Schuld"

Charlotte Link – Ohne Schuld (Kate Linville #3)
Kriminalroman 

Umschlaggestaltung: www.buerosued.de
Umschlagabbildung: © TrevillionImages /Graham Hunt und Plainpicture /chinch gryniewicz
ISBN-13: 978-3-764-50738-1
Seiten: 543 Seiten
Erschienen: 2.11.2020

Buchrückentext
„Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.“

[Rezension] Ellin Carsta – "Das Unrecht der Väter"

Ellin Carsta – Das Unrecht der Väter (Falkenbach-Saga #1)
Familiensaga, historischer Roman 

Umschlaggestaltung: Bürosüd, München
Umschlagabbildung: © SK_Advance Studio © Matthew Moloney © Boris Ryaposov © antpkr © Potapov Alexander © watin © Elenamiv © mije_shots © romakoma /Shutterstock
ISBN-13: 978-2-496-70260-6
Seiten: 346 Seiten
Erschienen: 17. November 2020

Buchrückentext
„Bernried am Starnberger See, 1936: Paul-Friedrich von Falkenbach und die Brüder Lehmann stehen für Erfolg. Drei Freunde, die zusammen im Ersten Weltkrieg gedient haben und deren Verbindung so stark ist, dass sie ihre Firmensitze zusammengelegt haben und schon seit Jahren gemeinsam die Geschäfte betreiben. Während die Söhne der Lehmanns bereits in deren Firmen eingestiegen sind, kann sich Gustav von Falkenbach nur schwer vorstellen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, schließlich steht er kurz davor, sein Medizinstudium abzuschließen. Auch seine Schwester Wilhelmine ist dabei, ihren eigenen Weg zu finden und sich eine politische Meinung zu bilden, während die Nazis im Land und im Umfeld der Familien immer mehr an Einfluss gewinnen. Als die Tochter eines Kriegskameraden auf Gut Falkenbach auftaucht, um Fragen zum rätselhaften Tod ihres Vaters zu stellen, versuchen die drei Männer alles, um ein altes Geheimnis verborgen zu halten.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Leseeindruck] Grégoire Delacourt – "Die vier Jahreszeiten des Sommers"

Grégoire Delacourt – Die vier Jahreszeiten des Sommers 
Gegenwartsliteratur

Umschlaggestaltung: Sarah M. Hensmann, ‚© Hoffmann und Campe
Umschlagillustration: Raphaelle Martin
ISBN 13: 978-3-455-00207-2
Seiten: 187 Seiten
Erschienen: 18. Juli 2017
Originaltitel: „Les quatres saisons de l’été“
Übersetzer: Claudia Steinitz

Buchrückentext
„Ein Sommer am Strand: Kinder planschen im Meer, Möwen kreischen, der Geruch von Sonnencreme liegt in der Luft. In einem nordfranzösischen Badeort schlagen die Herzen höher: Vier Liebespaare verbringen hier ihren Urlaub. Eine erste junge Liebe erwacht, eine Liebe ist bereits vergangenen, eine andere wird wieder neu entfacht, und eine Liebe hält.“

[Rezension] Jane Johnson – "Die zehnte Gabe"

Jane Johnson – Die zehnte Gabe
Zwei Zeitebenen 

Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur, München
Umschlagmotiv: FinePic, München
ISBN-13: 978-3-442-20325-3
Seiten: 477 Seiten
Erschienen: 18. August 2008
Originaltitel: „The Tenth Gift“
Übersetzer: Pociao

Buchrückentext
„Als Julia Lovet ihren Liebhaber Michael ein letztes Mal in einem teuren Londoner Restaurant trifft, schenkt er ihr zum Abschied ein altes Buch. Bei genauerer Betrachtung entdeckt sie zu ihrem großen Erstaunen hinter den verblassten Seiten einen versteckten Text: An einem Sonntagmorgen des Jahres 1625 segeln berberische Piraten nach Mount’s Bay in Cornwall, stürmen die Kirche und nehmen sechzig Menschen gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt in Nordmarokko zu verkaufen. Unter ihnen ist auch die junge Catherine Anne Tregenna, der es gelingt, ihr Stickereibuch mitzunehmen und hinter den sichtbaren Seiten versteckt ein geheimes Tagebuch zu führen. Nun, fast vierhundert Jahre später, merkt Julia, dass ihr Leben unentrinnbar mit dem von Catherine verbunden ist…“

[Rezension] Esther Gille - "Novemberkind"

Esther Gille - Novemberkind
Erfahrungsbericht 

Verlag: Universum
ISBN-13: 979-1-220-10089-2
Seiten: 178 Seiten
Erschienen: 15. September 2020

Buchrückentext
„„…Was liegt zwischen Leben und Tod? Die Depression. Das zu früh verstorbene innere Dasein. Das gequälte, verlorene, hilfsbedürftig leidende und alleine gelassene innere Kind. Das Kind, welches mich dereinst ins Leben zurückholen würde. Ein Wesen, von dem ich noch nichts ahnte. Was blieb, war ein funktionierendes Existieren. Eine Art Selbstläufer. Nicht mehr fühlen, stumm und taub, keine Selbstliebe mehr. Selbst der Selbsthass war mir abhanden gekommen. Die Eigenverantwortung hatte ihre Verantwortung aufgegeben. Warum soll sie sein, wenn doch nichts mehr ist? Wenn alles zerfällt. Sich auflöst, als wäre es nie gewesen.“ 
Eine dramatische Retrospektive: Die Willenskraft einer Frau die sich, trotz Schwierigkeiten und trauriger Vergangenheit, professionell verwirklicht. Sie schafft eine psychoanalytische Analyse ihres Lebens und zeigt uns, dass maladaptive Lebensschemata überwunden werden können und dysfunktionale Bewältigungsstile revidierbar sind. Alle Mitglieder einer Familie sind durch emotionale Bande miteinander verknüpft. Sind diese Verbindungen gestört, kann dies zu psychischen Problemen oder Krankheiten bei einem oder mehreren Mitgliedern der Familie führen. „…Hab das Fraglose infrage gestellt. Suchte die Wirklichkeit hinter der Wahrheit. Aber gab es denn überhaupt eine? Ja, das schon. Es gab Mutters Wahrheit und die meine - wo war der Konsens? ...Ich hatte mir den höchsten akademischen Titel in Deutschland erarbeitet... Dort stand geschrieben: Nachdem die Inauguraldissertation vorgelegen hat und mit der Note „Sehr gut“ bewertet wurde und alle übrigen Dissertationsleistungen erfüllt wurden, erteilt die Medizinische Fakultät der Universität Düsseldorf Ihnen den Grad eines Doktors der Medizin. Wie aber ging es mir? Ein ganz kurzes Empfinden von Freude war da. Sonst nichts. Ich saß auf einem Stuhl. Ferner von mir denn je. Nur einen Gedanken im Kopf: Alles, was zu leisten war, hast du nun hinter dir. Jetzt kannst du Abschied nehmen. Ich verspürte die große Sehnsucht in mir, einfach für immer sitzen zu bleiben.“ Ein mutiger, autobiografischer Roman.“

[Rezension] Marie Lacrosse – "Das Kaffeehaus – Bewegte Jahre"

Marie Lacrosse – Das Kaffeehaus – Bewegte Jahre (Kaffeehaus #1) 
Historischer Roman

Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur, München
Umschlagmotiv: © Laurence Winram /Trevillian Images
ISBN 13: 978-3-442-20597-4
Seiten: 715 Seiten
Erschienen: 28. September 2020

Buchrückentext
„Wien, Ende des 19. Jahrhunderts. Die junge Sophie von Werdenfels flüchtet aus der tristen Atmosphäre ihres Elternhauses so oft wie möglich in die Pracht des Kaffeehauses ihres bürgerlichen Onkels. Dort lernt sie Richard von Löwenstein kennen, einen persönlichen Freund des Kronprinzen Rudolf. Während sich die beiden verlieben, schwärmt Sophies beste Freundin Mary für den verheirateten Kornprinzen. Ungeachtet aller Warnungen Sophies, lässt sich Mary sogar auf eine Affäre mit Rudolf ein. Und niemand ahnt, dass dadurch das Kaiserreich in seinen Grundfesten erschüttert wird.“

[Monatsrückblick] Oktober 2020

Oktober 2020

Es war für mich ein richtig guter Lesemonat - zwei 5-Sterne-Bücher, das ist selten bei mir. Da verschmerze ich auch andere Bücher, die mich nicht so angesprochen haben.