[Monatsrückblick] Juli 2026

Juli 2026

Da kann wirklich keiner mehr sagen, es wäre nicht Sommer! Direkt ein Jahrhundertsommer! Mit Temperaturen - zumindest für mich und meinen Kreislauf - jenseits von Gut und Böse...

[Rezension] Cora Wucherer - "All die Farben, all das Licht"

Cora Wucherer - All die Farben, all das Licht
Gegenwartsliteratur
 

 Verlag: Saga Egmont
 ISBN-13: 978-8-727-36077-5
 Dauer: 551 Minuten
 Erschienen: 10.7.2026
 Sprecher: Lena Tiemann, Martha Kindermann, Johannes Steck

   
Zum Inhalt
„Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.“ (Quelle: Klett-Cotta-Verlag)  

[Rezension] Dennis Kornblum - "Der Eklat"

Dennis Kornblum - Der Eklat
Gegenwartsliteratur
 

 Verlag: Kuuuk-Verlag
 ISBN-13: 978-3-962-90053-3
 Seiten: 228 Seiten
 Erschienen: 30.6.2026
 Umschlaggestaltung: © Dennis Kornblum und Klaus Jans

   
Buchrückentext
„Der umstrittene Schriftsteller Jascha Wrobel evoziert in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen Skandal. – Ziemlich genau neun Wochen später diskutieren der Moderator und ein Journalist namens Hagen über die Hintergründe und Auswirkungen des Vorfalls. Was ist da passiert? Welche Vorgeschichte kennt man? Die Journalistin Jasmina Lorentz hat sich in den vergangenen Jahren zur Hauptgegnerin Wrobels entwickelt, sich immer wieder über dessen disputable Aussagen zu sensiblen gesellschaftlichen und politischen Fragen empört. Dabei hat sie versucht, ihn in ein Korsett ideologischer Hetzerei und Frauenfeindlichkeit zu zwängen, und schließlich Wrobels künstlerische Verantwortung und generell seine Kompetenz in Frage gestellt. Zusätzlich hatte sie in einem aufsehenerregenden Online-Artikel eine sehr persönliche Bemerkung zu Wrobels türkischstämmiger Ehefrau gemacht. Wenige Wochen nach Erscheinen des Artikels eskalierte die Fehde der beiden in einer legendären, dreizehnminütigen Talkshow-Livesequenz.
Dieser Roman fasst das zusammen, was wir derzeit in so vielen Teilen der Gesellschaft entdecken: Spaltung, überzogene Polarisierung, Wunden, Verletzungen, Extreme … und Ereignisse, die niemand braucht. Kornblum hat den „Skandalautor“ als Modell-Vorlage gewählt und alles in deutlichem Ton, auch bis ins wechselhafte, auch aufregende Denken des Schriftstellers Wrobel hinein, ausgeleuchtet.“ 

[Rezension] Jochen Mariss - "Tage am Fluss"

Jochen Mariss - Tage am Fluss
Gegenwartsliteratur
 

 Verlag: Argon Verlag
 ISBN-13: 978-3-732-49038-7
 Dauer: 465 Minuten
 Erschienen: 9.7.2026
 Sprecher: Heike Warmuth, Nils Kretschmer
 
   
Zum Inhalt
„Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Rhiannon Lucy Cosslett - "Fünf Tage im Licht"

Rhiannon Lucy Cosslett - Fünf Tage im Licht
Gegenwartsliteratur
 

Originaltitel: „Female, nude“ (2026)
Übersetzung: Sabine Längsfeld
ISBN-13: 978-3-732-48643-4
Dauer: 479 Minuten
Erschienen: 15.5.2026
Sprecherin: Henriette Schreurs

   
Buchrückentext
„Die Malerin Sophie verbringt den Sommer mit drei Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos. Eine von ihnen wird bald heiraten, es ist das letzte Mal, dass sie als unverheiratete Frauen zusammen sind, in fünf Tagen kommen ihre jeweiligen Partner nach.
Sophie genießt die trägen Tage in der Sommerhitze – und die Auszeit von ihrem Freund Greg, der sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck setzt. Jeden Morgen geht sie zum Schwimmen runter ans Meer und begegnet dort dem Griechen Ky. Beide fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Eine intensive Affäre beginnt, in der Sophie sich immer mehr verliert.
Unterdessen arbeitet Sophie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, doch zwischen den beiden Frauen entstehen Unstimmigkeiten, die sich von Tag zu Tag intensivieren. Sowohl das Gemälde als auch die Affäre stellen alles infrage, was Sophie zu wissen glaubt …“ (Quelle: Verlagsseite)