[Monatsrückblick] Juli 2020

Juli 2020

Ich kann kaum glauben, dass das Jahr schon halb rum ist - und es gab Phasen, die haben sich sehr gezogen, weil durch Corona das öffentliche Leben gerade zu stillgestanden ist, und dann wieder Phasen in denen ich mich frage, wo die Zeit geblieben ist.
Auch  wenn es einige Regentage gab, war ich doch wieder viel draußen unterwegs - und immer noch bin ich froh, so eine Möglichkeit zu haben, mich mit Freunden zu treffen. Denn Verabredungen in geschlossenen Räumen finde ich nach wie vor schwierig - und die steigenden Infektionszahlen machen mir da auch nicht Mut.

Ich habe also im Park gesessen und mit meinen Lesekreisen über Bücher gesprochen, bin an den Wochenenden Rad gefahren, habe im Cafe gesessen und gequatscht und meinen "English-Skill" mit dem Schauen von Filmen in Originalversion verbessert. Und da es diesen Monat ganz schön viele Filme gesehen habe, hänge ich an die gelesenen Bücher mal eine Kategorie mit Filmen an - interessiert dich so etwas auch?

Bei meiner Geschichtenauswahl ist sicher noch etwas Platz nach oben, trotzdem hatte ich schöne Lese- und Hörstunden und bin eigentlich ganz zufrieden. Durch den "Jahrtausendkaiser" habe ich mich zugegebenermaßen etwas gequält - und gelesen habe ich ihn nur, weil er auf meiner "12 books in 12 months"-Liste gestanden hat. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich da auch ein paar Perlen finden, die unberechtigterweise viel zu lange auf meinem SuB geschmort haben, um ehrlich zu sein, ist es bei meiner Auswahl bisher jedoch eher so, dass mir die Bücher nicht so gefallen haben - liegt das an meiner Auswahl oder an meinem Lesegeschmack, der sich doch gewandelt hat... Mal nachdenken.

Aber jetzt zu den Geschichten:

Das habe ich gelesen und gehört:


Meike Winnemuth – Das große Los (mein Leseeindruck)
Linda Castillo – Mörderische Angst (Kate Burkholder #6) (Hörbuch) (mein Höreindruck)
Pierre Lemaitre – Drei Tage und ein Leben (Buch-Film-Vergleich)
Gernot Gricksch – Die heldenhaften Jahre der Kirschkernspuckerbande (#2) (mein Leseeindruck)

Debbie Macomber – Leuchtturmnächte (Cedar Cove #1) (meine Rezension)
Julia Freidank - Das Brauhaus an der Isar - Im Sturm der Zeit (Brauhaus #2) (meine Rezension)

Catherine Shepherd – Mooresschwärze (Hörbuch)
Raynor Winn – Der Salzpfad (Hörbuch)
Geraldine Schüle – Grenzenlos leben (meine Rezension)
Ellen Berg - Mach mir den Garten, Liebling (Hörbuch) (meine Rezension)

Richard Dübell – Der Jahrtausendkaiser (meine Rezension)

Winnemuth, Meike – Um es kurz zu machen (abgebrochen)



Und hier die Filme, die ich mir angeschaut habe:

"Les Miserables"
Schon lange wollte ich dieses Musical anschauen, jetzt endlich habe ich es getan. Das Englisch war sehr leicht zu verstehen, die Sängerinnen und Sänger haben mich nicht alle überzeugt, weil manche zwar gute Schauspieler, aber eben halt keine guten Sänger sind (ich denke hier vor allem an Russel Crow...), dafür fand ich die Szenen, in denen viele gesungen haben, also Chöre wirklich toll. UNd die Geschichte selber - irgendwie hatte ich gedacht, sie wäre tiefgründiger. Und nun schwanke ich, ob ich das Buch doch mal lesen soll.

"Radioactive"
Es ist die Biographie von Madame Curie - und die mochte ich total gerne. Und auch hier hatte ich kaum Probleme mit der englischen Sprache. Geliebt habe ich vor allem die Hauptdarstellerin Rosamund Pike - ich konnte sie gar nicht, habe jetzt aber schon geschaut, in welchen Filmen sie noch mitgespielt hat. :-). Überhaupt nicht gefallen haben mir aber die eingespielten Bezüge zu Vergangenheit und Zukunft (also zum Beisiel Bilder von Hiroshima, oder Tschernobyl), aber den Rest mochte ich wirklich gerne.

"Couch-Connections"
Eher eine Doku als denn ein Film - Christoph Pehofer hat bei seiner Reise um die halbe Welt seine Kamera mitgenommen - und so seine Erfahrungen beim Couchsurfen festgehalten und viele Einblicke in das Leben fremder Kulturen geboten. Manches war interessant, manches aber auch redundant und etwas langatmig.

"ABBA - The Film"
Zum Englisch lernen großartig, aber man sollte natürlich mit der Musik auch etwas anfangen können. 

"Drei Tage und ein Leben"
Das war für mich mal etwas ganz neues - dieser Film kommt Anfang September in die Kinos und ich wurde angeschrieben, ob ich Buch und Film miteinander vergleichen möchte. Eine interessante Erfahrung - und leider darf ich zum Film noch nichts sagen, aber Mitte August wird hier mein Vergleich online kommen.

So - das war es jetzt aber wirklich von mir. Wie war denn dein Lesemonat?  Lass mir gerne einen Link da, dann ich besuche ich dich und schaue mich ein bisschen um.



                                                                                                        Liebe Grüße

12 Kommentare:

  1. Hallo Sabine!

    Das Wetter war bei uns im Juli auch sehr durchwachsen, mal Sonne, mal Regen, oft war es mir richtig kalt in der Wohnung am Vormittag ... für Juli schon ein sehr seltsames Gefühl ^^ Aber seit ein paar Tagen ist es richtig heiß, mal schauen, wie lange das anhält ;)

    Von deinen Büchern kenne ich mal wieder keins, aber viele davon scheinen dir ja doch sehr gut gefallen zu haben!
    Alte SuB Bücher, ja die hole ich mir auch immer wieder auf die Leseliste und da sind auch öfter mal Flops dabei. Grade im Juli hab ich gleich 3 davon abgebrochen ... Ob sich der Geschmack ändert? Sicher. Aber vieles was sich gut anhört oder was einen grade anspricht kann sich beim Lesen dann anders entwickeln. Allerdings hab ich da auch immer wieder Bücher dabei, die mich sehr positiv überraschen.

    Die Filme zu zeigen find ich eine gute Idee, ich gehe da bei meinem Rückblick auch kurz drauf ein. Ich schau ja nicht wirklich viel, hauptsächlich Serien, aber für Tipps bin ich immer offen :)

    Ich wünsch dir einen wunderschönen August!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Monatsrückblick

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja - der SuB bietet immer wieder Überraschungen, sowohl Flops, aber genauso auch Perlen, die man unerwartet findet. Und darüber freue ich mich immer sehr.

      Löschen
  2. Liebe Sabine,
    wenn ich das so lese, hast du einen schönen Juli verbracht und reichlich gelesen. Vom Brauhaus an der Isar hatte mir ja der erste Band sehr gefallen, mal sehen ob ich mich auch für die Fortsetzung entschließe, denn die Kurzbeschreibung hat mich nicht so ganz überzeugen können.
    "Der Jahrtausendkaiser" ist ein Buch von Dübell, das ich noch gar nicht kenne. Deiner Bewertung nach zu urteilen ist das aber auch nicht schlimm. ;-) Was ich bisher von Dübell gelesen habe, hat mir eigentlich weitgehend gefallen.
    Ich wünsche dir schöne, sonnige Augusttage.
    Liebe Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Susanne,

      den zweiten Band der Brauhaus-Reihe fand ich nicht so gut wie den ersten - er braucht lange, um in Fahrt zu kommen, aber die zweite Hälfte war dann doch spannend. Meine Rezi dazu kommt in den nächsten Tagen.

      "Der Jahrtausendkaiser" ist das Erstlingswerk von R. Dübell - andere Bücher von ihm mochte ich auch sehr, dieses war aber leider sehr langatmig.

      LG Sabine

      Löschen
  3. Hallo Sabine,
    den Jahrtausendkaiser habe ich vor fast zwanzig Jahren gelesen, zu einer Zeit, zu der ich zwar historische Romane sehr gerne gelesen habe, aber im Prinzip null Ahnung von Geschichte hatte. Ich weiß überhaupt nichts mehr von dem Buch, nur, dass es um die (weit her geholte und auch längst widerlegte) These des erfundenen Mittelalters geht. Das passiert mir sehr selten, dass ich wirklich gar nichts mehr weiß, meist gibt es zumindest noch Erinnerungsfetzen.
    LG
    Rissa
    Deshalb will ich dieses Buch irgendwann auch noch einmal lesen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Rissa,

      ich kann mich leider grundsätzlich nicht mehr gut an Inhalte erinnern von gelesenen Büchern, immer aber habe ich noch ein Gefühl für das Buch - es war gut, spannend, langweilig, irgendwie so etwas. Mich würde sehr interessieren, wie dir ein Reread gefallen würde. :-)

      LG Sabine

      Löschen
  4. Liebe Sabine,
    wir haben diesmal ein Buch gemeinsam...unser Leserundenbuch =) Sonst kenne ich diesmal auch keines deiner gelesenen Bücher, wobei ich "Drei Tage und ein Leben" und "Das große Los" auf meinem SuB habe.

    Bei uns war der Juli noch regenerisch, aber nicht mehr so schlimm wie der Mai und Juni. Es gab immer wieder mal ein paar sonnige tage und seit einer Woche haben wir Hitze. Aber die soll am Montag auch wieder vorbei sein.

    Du scheinst einen schönen Juli verbracht zu haben und ich wünsche dir einen tollen Lesemonat August.
    Alles Liebe
    Martina

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Sabine,

    es ging uns allen wohl diesen Monat so, dass die Zeit verflogen ist.

    "Les Miserables" habe ich geliebt, doch deine Kritik kann ich etwas nachvollziehen. Ich war allerdings von der Musik überzeugt und der Atmosphäre des Films richtig angetan.

    Dein Juli klingt doch ganz positiv, Lesekreise und Treffen mit Freunden klingt doch super und unterhaltsam. Ich bin auch sehr ablehnend gegen Treffen in geschlossenen Räumen und frage mich, was das wohl im Winter mit mir macht.

    Das große Los habe ich auch gelesen, ich fand es mal etwas anderes und durchaus lesenswert. Das andere Buch der Autorin konnte dich nicht packen, gut zu wissen, ich lasse die Finger davon.

    Liebe Grüße und einen schönen August,
    Barbara

    https://sommerlese.blogspot.com/2020/07/lesemonat-juli-2020.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Barbara,

      ja - die Atmosphäre in Les Miserables war schon toll - gerade die Kostüme und die Szenerien haben mich sehr begeistert. :-)

      LG Sabine

      Löschen
  6. Juhu Sabine :)
    Eine interessante Buchauswahl...
    Deine Worte zu Corona kann ich nachvollziehen. Ich habe das Gefühl, dass ich in den Monaten "der Isolierung" was verpasst habe. Sowohl persönliche, als auch soziale Momente. Zwei meiner besten Freundinnen waren schwanger und ich habe beide nur über Skype gesehen und bin sehr traurig darüber. Mittlerweile haben beide gesunde Mädchen auf die Welt gebracht.

    Auch deine Aussage zum Wandel des Lesegeschmacks teile ich.Ich tue mich derzeit unheimlich schwer mit historischen Roman, von denen wir damals so viel gelesen haben. Lediglich die Tudors mag ich weiter in Angriff nehmen. Freue mich dennoch im September auf unsere Hafenschwester.

    Schön, dass du auch Linda Castillo aufholst. Ich warte bei Spotify auf Band 11 der Reihe als Hörbuch. Ich liebe Tanja Geke als Sprecherin. Danach ist dann eine weitere Thrillerreihe dran, die vom SuB abgebaut werden soll ;)

    Ansonsten sagen mir viele Bücher nichts.
    P.S. Hut ab, dass du dich so auf die englischen Originalfilme stürzt. Hätte ich auch Lust drauf, fehlt mir aber absolut die Zeit für.

    Hab einen wundervollen August <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lass den historischen Romanen einfach Zeit - irgendwann wird die Lust wiederkommen. :-)

      Löschen

Teile mir deine Gedanken und Kommentare zu meinem Beitrag mit - ich freue mich sehr auf unseren Austausch!

DATENSCHUTZ: Mit dem Absenden deines Kommentars und dem Einverständnis der Kommentar-Folgefunktion bestätigst du, dass du meine Datenschutzerklärung sowie die Datenschutzerklärung von Google gelesen hast und akzeptierst.