November 2025
Dieser Monat war vor allem von einem geprägt bei mir - technischen Problemen...
Das war ein bisschen Murphy (du weißt schon - Murphys Gesetz) - erst ist mein Pc kaputt gegangen, dann mein Internet ausgefallen. Und ich kann nicht mal sagen, dass beiden Probleme behoben sind, aber zumindest bin ich wieder online.
Was an meinem PC ist, weiß ich nicht, im Moment läuft er stabil, zwischenzeitlich konnte ich ihn aber nicht hochfahren, die Festplatte wurde nicht erkannt. Als ich das Dingen dann zur Werkstatt gebracht habe, ging dort alles ganz normal. Grr... - die müssen mich auch für verrückt gehalten haben. Also wieder zurück, ein paar Tage ging es gut, dann das gleiche wieder. Wieder entstaubt, alle Kontakte festgezurrt, ein bisschen gewartet - dann ging es wieder - Win neu installiert - vielleicht war es das ja und es ist jetzt anhaltend alles in Ordnung.
Eine Großstörung meines Internetanbieters hat mir dann den nächsten Strich durch die Rechnung gemacht - seit dem 11.11.2025 (nein, kein Karnevalsscherz) habe ich kein Internet mehr. Das erklärt auch, warum es bei mir hier auf dem Blog und bei Instagram so ruhig geworden ist. Fast jeden Tag habe ich mit dem Kundenservice gesprochen, mich geärgert, weil es kein absehbares Ende gibt. Mittlerweile habe ich mir einen Hotspot zugelegt und haben heftigen Knatsch mit dem Anbieter, weil er auf mein Sonderkündigungsrecht nicht eingehen will. Puh ...
Ich gehe ja selten ins Kino, aber die Verfilmung "Stiller" nach Max Frischs gleichnamigem Roman hat mich neugierig gemacht. Und ich fand ihn richtig gut - insbesondere war die Erzählweise Frischs, der sich ja gerne schon mal in Nebenschauplätzen verliert, sehr gut umgesetzt. Eigentlich wollte ich auch noch "Das Verschwinden des Josef Mengele" im Kino anschauen - aber der läuft nur zu Uhrzeiten, an denen ich arbeite... Mal gucken, ob ich das doch noch hinkriege.
Dafür habe ich aber ein paar tolle Geschichten gehört und gelesen - und ein wenig stolz bin ich auch, dass ich den wirklich dicken Schmöker von Maugham zu Ende gelesen habe.
Die technischen Probleme können im Dezember gerne verschwinden, die guten Geschichten aber dürfen gerne bleiben!
Das habe ich im November gelesen und gehört:
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Ina Brzoska "Banksy. Unsichtbar" Eine gelungene Auseinandersetzung mit dem Phänomen Banksy - ich habe beim Lesen oft zwischen Skepsis und Faszination geschwankt – fasziniert von der Konsequenz dieses Künstlers, skeptisch gegenüber dem Kunstbetrieb, den er kritisiert und zugleich bedient. Letztlich habe ich das Gefühl, Banksy zwar nicht „zu kennen“, aber ihm ein Stück näher gekommen zu sein. 4,5/5 Sternen | meine Rezension |
Heidrun Hurst "Mord auf der Klosterinsel" Insel Reichenau im 9. Jahrhundert - auf grausige Weise kommen mehrere Menschen zu Tode. Erst glaubt man, es sei ein Werwolf, der sein Unwesen treibt, Lindberga, die Nichte des Abts im Kloster, kann das aber nicht glauben und recherchiert selber... Ich mochte es gerne und war gut unterhalten. 4/5 Sternen | meine Rezension |
Laura Purcell "Das Korsett" Ein viktorianischer Gruselroman - tolles Setting, spannende und auch mystische Atmosphäre, nur leider ein Ende, das (mir zu) viel Raum für eigene Interpretation lässt. Trotzdem sehr unterhaltsam. 4/5 Sternen | meine Rezension |
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Nina Casement "Dehumanisation“ Keine leichte Lektüre - aber eine umso wichtigere. Drei junge Männer, deren Wege im Terror münden. Erschreckend und leider auch sehr realistisch. |
W. Somerset Maugham "Der Menschen Hörigkeit" Ein eindringliches Buch über einen jungen Mann, der Ende des 19. Jahrhunderts seinen Weg sucht - und es dauert rund 30 Jahre, bis er sich endlich gefunden hat. Eindringlich und dicht, an mancher Stelle aber auch etwas langatmig. |
Göran Kropp "Allein auf den Everest" Göran Kropp hat den Mt. Everest alleine bestiegen, nachdem er vorher von seiner Heimat aus - Schweden - erst mit dem Fahrrad dorthin (und schließlich auch wieder zurück) gefahren ist. Das tragische Unglück im Jahr 1996 hat er vom Basislager aus miterlebt. |
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Mary Shelley "Frankenstein" Schon lange wollte ich dieser Klassiker hören - jetzt im November war der richtige Zeitpunkt. Die Geschichte hat mir gefallen, nicht aber der Sprecher - er wirkte wie eine KI und damit sehr unrealistisch. |
Graham Norton "Eine wie Frankie” Eine wunderbare Geschichte im New York der 1960er Jahre -einfühlsam, tiefgründig und fesselnd. Frankie kommt als junge Frau nach New York, um sich selbst, die Liebe und das Leben zu entdecken. 5/5 Sternen | meine Rezension |
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Kristine Bilkau "Halbinsel" Ein klug beobachteter und einfühlsamer Roman, der anhand einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung über Erschöpfung, das Ringen der Generationen und die Notwendigkeit, Dinge zu hinterfragen. 4/5 Sternen | meine Rezension |
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John Boyne "Erde" Der zweite Teil der Elemente-Reihe, der aber unabhängig vom ersten Teil zu sehen ist - Evan und sein Freund Robbie müssen sich dem Vorwurf der Vergewaltigung stellen. Im Gerichtssaal erfährt man durch Rückblicke, warum Evan gehandelt hat, wie er es nun mal getan hat. Mich hat das Thema nicht so angesprochen und stellenweise war es mir zu brutal |
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(Die Bild- bzw. Coverrechte liegen beim jeweiligen Verlag.)
Wie war denn dein Lesemonat? Lass mir gerne einen Link da, dann kann ich mich ein wenig bei dir umschauen.















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