[Höreindruck] Sir Arthur Conan Doyle - "Eine Studie in Scharlachrot"

Sir Arthur Conan Doyle - Eine Studie in Scharlachrot
Krimi, Klassiker
 

 Originaltitel: „A Study in Scarlet“ (1887)
 ISBN-13: 978-3-899-64752-5
 Dauer: 102 Minuten
 Erschienen: 3.3.2014
 Sprecher: Ulrich Noethen

   
Hörbuchrückentext
„Nach seiner Heimkehr aus dem Afghanistan-Krieg lernt Dr. Watson den exzentrischen Sherlock Homes kennen. Die jungen Männer beziehen eine gemeinsame Wohnung in der Bakon Street 221b und freunden sich an. Holmes arbeitete als „beratender Detektiv“ – und Watson, der von den Fähigkeiten seines neuen Freundes fasziniert ist, begleitet ihn bei seinem nächsten Auftrag. Die Leiche eines Amerikaners wurde in einem verlassenen Haus gefunden. An der Wand, mit Blut geschireben, steht das Wort „Rache“ auf Deutsch…“ 

Meine Meinung
Ich habe noch nie etwas von Doyle gelesen oder gehört, kenne aber natürlich Sherlock Holmes aus diversen Verfilmungen. Daher war ich neugierig auf diesen ersten Teil, in dem Sherlock Holmes und Dr. Watson sich kennenlernen – umso größer war meine Enttäuschung.

Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert – im ersten geht es um einen Todesfall, der von dem sich gerade erst gefundenen Duo Holmes und Watson aufgeklärt wird, im zweiten Teil – der erst mal wie eine komplett andere und losgelöste Geschichte wirkt – gibt es dann Hintergrundinformationen, wie es zu dem Mord gekommen ist. Das an sich fand ich schon merkwürdig, muss aber sagen, dass ich diesen zweiten Teil dann eigentlich interessanter fand als den ersten. Die eigentliche Auflösung ist natürlich der Zeit geschuldet, als es noch keine Spurensicherung und DNA-Analysen gab; ich habe es daher alles ein wenig „an den Haaren herbei gezogen“ empfunden und zu vieles war dem Zufall überlassen. Auch die Finesse, die man von Sherlock Holmes kennt, ist hier noch nicht sehr ausgeprägt, genau wie die Schlagabtausche zwischen ihm und Watson, die man nur in Ansätzen erkennen kann. 

All das hat mich daher leider nur gelangweilt und gar nicht an den Sherlock Holmes erinnert, den ich mir aus diversen Filmen erdacht habe. Ulrich Noethen als Sprecher ist natürlich großartig – ich mag seine trockene und klare Art, ein Buch einzusprechen, aber auch er konnte dieser Geschichte keine Spannung einhauchen. Ich gebe daher knappe 3 von 5 Sternen.

2 Kommentare:

  1. Hi Sabine!

    Mir geht es leider ähnlich - ich kenne zahlreiche Verfilmungen oder auch Adaptionen in Büchern, aber das Original lässt auf sich warten. Eine Geschichte hab ich gelesen, ich bin mir aber nicht mehr sicher welche, glaube aber nach deiner Beschreibung, dass es sogar diese hier war. Weil ich mich erinnere, dass es auch zwei "Teile" waren und ich nicht so wirklich begeistert war davon...
    Aber meine Tochter hat eine Sammlung der Holmes Geschichten und ich habe vor, diese nächstes Jahr in Angriff zu nehmen. Auch wenn mir die "erste" nicht so gut gefallen hat hoffe ich, dass mir die weiteren besser gefallen :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Ich habe aber gehört, dass die Geschichten besser werden und das gerade die erste ein "negativer" Ausreißer ist. Ich bin gespannt, was du dazu schreiben wirst.

      LG Sabine

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