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[Leseeindruck] Philippa Ashley – "Sommer in Porthmellow"

Philippa Ashley – Sommer in Porthmellow 
Frauenroman 

Umschlaggestaltung: Lübbeke Naumann Thoben, Köln
Umschlagabbildung: Strand: © Robert Harding /Masterfile; Tisch: © plainpicture /Mike Hofstetter
ISBN 13: 978-3-832-16521-5
Seiten: 398 Seiten
Erschienen: 19. Mai 2020
Originaltitel: „A Perfect Cornish Summer“
Übersetzer: Sibylle Schmidt

Buchrückentext
„In Porthmellow, einem kleinen Küstenort in Cornwall, ist die Welt noch in Ordnung. Die Menschen hier mögen zwar etwas eigen sein, haben ihr Herz aber am rechten Fleck. Auch Sam Lovell, stolze Besitzerin einer kleinen Catering-Firma, lebt hier. Gemeinsam mit ihren Freunden veranstaltet sie Jahr für Jahr ein großes Streetfood-Festival.
Den Trubel rund um diese Veranstaltung kann Sam gut gebrauchen, lenkt er sie doch hervorragend ab von den Dramen in ihrer krisengeschüttelten Familie und von dem Loch, das ihr Exfreund Gabe in ihr Leben gerissen hat. Doch ausgerechnet dieses Jahr kommt alles ganz anders als gedacht…“

Meine Meinung
Ich habe das Buch über die „Buchflüsterer“ erhalten und obwohl ich ja auch schon mal gerne einen Frauen-Liebesroman lese, hat mich dieses Buch leider nicht packen können, so dass ich es nach 156 Seiten (ca. 39 %) abgebrochen habe. 

Von Anfang an konnte mich die Geschichte leider nicht fesseln, obwohl sie doch eigentlich ganz interessant anfängt. Im Jahr 2008 werden die ersten Charaktere eingeführt und man erfährt, dass die junge Sam schon einiges mitgemacht hat. Ihre Mutter ist plötzlich verstorben, ihr Bruder ins Gefängnis gekommen – und daran war ihre Jugendliebe Gabe nicht ganz unschuldig. 10 Jahre später hat sie die Verluste noch immer nicht überwunden, dafür aber das kleine Porthmellow durch ein jährliches Streetfood-Festival bekannt gemacht. Als der Starkoch der Veranstaltung kurzfristig absagt, hilft Gabriel Mathias gerne aus – doch Sam fühlt sich überrollt, denn hinter diesem Koch verbirgt sich kein anderer als ihre Jugendliebe Gabe.

Dass die Geschichte vorhersehbar ist, fand ich jetzt gar nicht das schlimmste, denn eigentlich erwarte ich bei diesem Genre auch ein Happy End. Ich konnte aber leider mit der ganzen Szenerio nichts anfangen – weder hat mich das Streetfood-Festival irgendwie angesprochen, noch die Charaktere. Zwar hat die Autorin hier eine illustre Schar an Figuren geschaffen, keiner aber ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Sam konnte ich so gar nicht verstehen, vor allem nicht, dass sie nach 10 Jahren immer noch mit Gabe hadert, aber auch die neu ins Städtchen gezogene Chloé wirkte zwar zunächst ganz patent, aber auch sie hat einige „Altlasten“, von denen sie nicht lassen kann. Gabe ist natürlich gutaussehend und erfolgreich, aber auch ein wenig naiv, wenn er denkt, dass seine Rückkehr völlig unproblematisch ablaufen wird.

Der Schreibstil ist angenehm und liest sich sehr leicht – nur leider war ich etwas gelangweilt von der Geschichte, in der zwar etwas geschieht, das aber immer breit ausgewalzt wird, so dass für mich überhaupt keine Spannung aufkam. Letztlich hatte ich keine Motivation, das Buch weiterzulesen, weil mich weder die Handlung gefesselt hat noch irgendein Charakter, den ich gerne weiterverfolgt hätte; so habe ich das Buch nach knapp 40 % abgebrochen. 

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