[Leseeindruck] Franziska Wulf – "Die Steine der Fatima"

Franziska Wulf – Die Steine der Fatima (Zeitreise-Trilogie #1) 
Zeitreise

Verlag: Knaur-Verlag
Umschlaggestaltung: Studio Höpfner-Thoma, München unter Verwendung eines Gemäldes von Eugène Giraud 
ISBN 13: 978-3-426-62078-6
Seiten: 446 Seiten
Erschienen: 2002

Buchrückentext
„Beatrice Helmer ist Chirurgin in einem Hamburger Krankenhaus. Nach der Operation an einer alten arabischen Frau findet sie in ihrer OP-Kleidung plötzlich einen geheimnisvollen Stein. Dann verliert sie das Bewusstsein. Sie erwacht in einer völlig fremden Welt: Die Frauen sind verschleiert, die Männer mehr als grob zu ihr, und die Sprache ist ihr gänzlich unverständlich. Sie ist in einem Harem gelandet! Fast verfällt Beatrice in tiefe Depression, doch dann rettet sie bei einer Operation der Lieblingsfrau des Emirs das Leben. Der Leibarzt des Emirs bekommt sie, Beatrice, als Frau zum Geschenk! Die beiden tragen etliche Konflikte miteinander aus, doch aus gegenseitigem Respekt wird Zuneigung und schließlich Liebe...“

Meine Meinung
Den Vergleich mit der Outlander-Reihe sollte man nicht ziehen, dafür ist dieses Buch doch zu oberflächlich und flach in der Erzählung - trotzdem fand ich diesen ersten Teil der Zeitreise-Trilogie unterhaltsam und kurzweilig und habe ihn gerne gelesen.

Beatrice Helmer ist Chirurgin und liebt ihren Beruf – durch einen ungewöhnlichen Stein, den ihr eine Patientin schenkt, wird sie zur Zeitreisenden – und landet in einem Harem, im Jahr 389 nach muslimischer Zeitrechnung…

Ich kann alle Kritik an diesem Buch sehr gut verstehen – und trotzdem mochte ich die Geschichte und konnte über Logikfehler gut hinwegsehen. Beatrice lernt nicht nur unglaublich schnell die fremde Sprache und macht sich schnell einen Namen als Heilerin, sie bewegt auch einiges, was eigentlich nicht ohne Einfluss auf die Geschichte sein dürfte – auch die Liebesgeschichte ist sehr gewollt und unglaubwürdig, das Ende dann etwas arg konstruiert: Und trotz all dieser Punkte hatte ich meinen Spaß – die Geschichte lässt sich flüssig lesen, die Atmosphäre des Harems ist gut spürbar, trotz Beschreibungen ist es nie langweilig und zudem mochte ist Beatrice. Sie ist eine sympathische Frau, die zwar unkonventionell an die Dinge rangeht, die ich aber gerne begleitet habe. Für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch finde ich dieses Buch also bestens geeignet – nur eine komplexe Geschichte sollte man nicht erwarten. Ich gebe 4 von 5 Sternen. 

Zeitreise-Trilogie
1. Die Steine der Fatima
2. Das Rätsel der Fatima
3. Das Auge der Fatima


5 Kommentare:

  1. Liebe Sabine,
    puh, dieses buch habe ich vor einer Ewigkeit gelesen...ich glaube noch vor meiner Bloggerzeit. ich kann mich auf jeden Fall nicht mehr an den Inhalt erinnern und ich kann auch gar nicht sagen, ob ich Band 2 auch gelesen habe oder nicht. Also nicht wirklich ein gutes Zeichen...:(
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Liebe Martina.,

      ich vergesse auch immer sehr (!) schnell, um was es bei Büchern geht. Meist bleibt nur ein Gefühl für das Buch, gut oder schlecht, spannend oder langatmig, oder anspruchsvoll oder leicht - so in die Richtung.

      Aber witzig, dass dieses Buch doch einige gelesen haben. :-)

      Liebe Grüße
      Sabine

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  2. Liebe Sabine,
    ich habe gerade mal in meinem Lese-Archiv nachgesehen, das Buch habe ich vor 16 Jahren gelesen, und wie du, habe ich damals vier Sterne vergeben. Ich kann mich gar nicht mehr so wirklich an die Handlung erinnern, musste glatt erst einmal nachlesen. Schlecht fand ich es damals auch nicht, war halt kurzweilige Unterhaltung. Allerdings habe ich die Folgebände dann nie gelesen.
    Liebe Grüße
    Susanne

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    1. Da ging es uns ja ähnlich...

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    2. Liebe Susanne,

      ich hab mit einer anderen Reihe der Autorin angefangen, die fand ich aber deutlich schwächer - und im Moment ist meine Laune auf Zeitreise-Bücher auch eher gering. Aber du hast es gut gesagt - kurzweilige Unterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger. :-)

      Liebe Grüße
      Sabine

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