[Leseeindruck] Donna Douglas – "Die Nightingale Schwestern: Ein Geschenk der Hoffnung"

Donna Douglas – Die Nightingale Schwestern: Ein Geschenk der Hoffnung (Die Nightingale-Schwestern #5) 
Historischer Roman

Verlag: Lübbe-Verlag
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur, München
Umschlagabbildung: © Corbis /Linda Mckie /Ocean; © Colin Thomas, London
ISBN 13: 978-3-404-17505-5
Seiten: 495 Seiten
Erschienen: 16. März 2017
Originaltitel: „A Nightingale Christmas Wish“
Übersetzer: Ulrike Moreno

Buchrückentext
„London, 1938. England bereitet sich auf den Krieg vor, und das berühmte Nightingale Hospital steht kurz vor der Evakuierung. Während Oberschwester Kathleen den jungen Krankenschwestern Mut zuspricht, muss sie selbst um ihre eigene Zukunft fürchten. Auch Schwester Helen sehnt sich nach dem Tod ihres geliebten Charlie nach einer zweiten Chance. Diese scheint gekommen, als ein gutaussehender Fremder ihr Hoffnungen macht. Doch meint er es wirklich ernst mit Helen?“

Meine Meinung
Es ist ein bisschen Zeit vergangen, dass ich die ersten 4 Bände der Nightingale-Reihe gelesen habe – und diese hatten mir auch durchweg gut gefallen. Der fünfte Band konnte mich nicht ganz überzeugen – zu sehr lag mir der Fokus auf den Romanzen, und das Nightingale Krankenhaus ist mir zu sehr in den Hintergrund gerutscht.

Es hat ein bisschen gebraucht, bis ich wieder in die Geschichte rein gefunden habe, und tatsächlich hatte ich auch Mühe, die verschiedenen Charaktere einander zuzuordnen. Während es in den ersten Bänden ja vor allem auch um die Ausbildung der Freundinnen zur Krankenschwester ging, ist diese jetzt längst abgeschlossen und der Schwerpunkt liegt mehr auf den Beziehungen, insbesondere auch zum anderen Geschlecht. Das Buch spielt im Jahr 1938 und diesmal ist es Helen, die mehr als die anderen im Mittelpunkt steht. Sie verlobt sich, ist aber nicht sicher, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist – denn immer noch trauert sie ihrem geliebten Charlie nach und auch die neue Tätigkeit in der Notaufnahme fordert sie sehr. Dora ist nun nach der Hochzeit mit Nick gar nicht mehr im Krankenhaus und spielt deshalb auch nur eine Nebenrolle. Effie dagegen muss sich auf Station um den sehr übellaunigen Adam kümmern – und weiß gar nicht, warum sie sich so zu ihm hingezogen fühlt. Daneben gibt es noch einige andere Figuren, und jede hat ein eigenes Päckchen zu tragen. Es ist keine leichte Zeit und der bevorstehende Krieg macht das Leben noch mal schwerer.

Mir sind die Figuren diesmal sehr fremd geblieben, und ich kann gar nicht sagen, warum. Natürlich war die damalige Zeit eine andere und viele Handlungen kann ich so gar nicht nachvollziehen, trotzdem habe ich sonst bei historischen Romanen nicht solche Probleme, mich in Figuren hineinzuversetzen – auch wenn sie nicht meine eigene Meinung vertreten. Keine der genannten ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, und so habe ich das Buch zwar rasch gelesen, habe aber mit keiner richtig gefiebert. Ich hatte zudem erwartet, dass es doch mehr um das Geschehen im Krankenhaus geht, leider aber liegt der Fokus auf den ganzen Liebschaften und Romanzen. 

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, und die Seiten fliegen auch rasch dahin – nur Spannung ist leider gar nicht aufgekommen und auch nicht das Bedürfnis, unbedingt weiter lesen zu müssen. Schade – denn die ersten 4 Bände habe ich irgendwie in besserer Erinnerung. Diesem fünften Band der Reihe kann ich leider nur 3 von 5 Sternen geben.

Reihenfolge Nightingale Schwestern
5. Ein Geschenk der Hoffnung
6. Zeit der Erscheinung
7. Ein Weihnachtsfest der Hoffnung
8. Ein Wiedersehen zur Weihnachtszeit 
9. Ein Weihnachtstraum wird wahr 
10. Aufbruch in ein neues Leben 


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