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[Höreindruck] Frieda Lamberti - "Alias Nora Parker"

Frieda Lamberti - Alias Nora Parker
Frauenroman, Chicklit

Verlag: audible studios
ASIN: B01N95QG8L
Dauer: ungekürzt, 483 Minuten
Erschienen: 1.12.2016
Sprecher:  Marina Zimmermann

Zum Inhalt
„Du glaubst nicht, dass sich aus heiterem Himmel alle Mitmenschen gegen dich verschwören? Dann lies diese Geschichte. Caroline ist sich sicher, dass ihr genau das gerade passiert. Von außen betrachtet, führt sie ein stinknormales Leben. Jahrelang hat sie sich mit der Position in der zweiten Reihe zufriedengegeben und lebt als Hausfrau und Mutter von zwei erwachsenen Kindern mit ihrem karrierebewussten Mann Tom in der Vorstadt, in der jeder jeden kennt. Was keiner weiß: Caroline ist eine aufstrebende Autorin, die heimlich Liebesromane schreibt und diese unter dem Pseudonym "Nora Parker" veröffentlicht. Es gibt nur eine Person, die ihr Geheimnis kennt: ihre Agentin Judith. Sie überredet Caroline, ihre Anonymität aufzugeben und sich der Öffentlichkeit zu stellen. Nach ihrem Outing überschlagen sich die Ereignisse, und in der Vorstadtidylle ist nichts mehr wie vorher.“ (Quelle: audible)

Meine Meinung
Es sollte einem klar sein, dass es sich um einen typischen Frauen-/Chick-lit-Roman handelt, bei dem es turbulent zugeht, vieles vorhersehbar ist und sich am Ende dann doch alles zum Guten wendet. Mir war das klar und genau das habe ich auch bekommen – und mit der richtigen Sprecherin hätte mir die Geschichte auch mehr Spaß gemacht.

Es geht um Caroline Winter, die ihrem tristen Hausfrauen-Dasein entgeht, indem sie unter dem Pseudonym Nora Parker Liebesromane schreibt. Solange sie das verdeckt tut, ist ihre Welt auch in Ordnung, als jedoch ihre Verlegerin sie zum Outing drängt, überschlagen sich die Ereignisse und Caroline gerät in einen Strudel unerwarteter Ereignisse. 

Trubelig geht es zu in der Geschichte und langweilig wird es wirklich nicht – es gibt viele Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte und gerade am Ende hat mich die Autorin noch mal richtig überraschend können. Mit Caroline bin ich zwar nicht richtig warm geworden, weil ich viele ihre Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen konnte, trotzdem war es unterhaltsam, sie in dieser für sie quirligen Zeit zu begleiten. Dazu passt auch der Schreibstil wunderbar, der eher umgangssprachlich gehalten ist, lebendig und frisch wirkt und viel wörtliche Rede enthält.

Jedoch gar nicht gepasst hat die Sprecherin Marina Zimmermann – sie hat sehr langsam und monoton gesprochen, dass es wirklich nur schwer auszuhalten war. Sie hat kaum betont, es gab keine Höhen und Tiefen in ihrer Stimme und das hat der spritzigen Geschichte leider enorm das Tempo genommen. Leider hat auch das beschleunigte Abspielen nur wenig geholfen – Frieda Lampbertis Romane mag ich gerne, wenn mir nach leichter Kost für zwischendurch ist, von Marina Zimmermann werde ich mir aber nichts mehr vorlesen lassen. Ich gebe insgesamt daher gute 3 von 5 Sternen. 


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