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[Leseeindruck] Italo Calvino – "Herr Palomar"

Italo Calvino – Herr Palomar
Essay 

Verlag: Volk und Welt
Einbandentwurf: Lothar Reher
ISBN: 3-35-00124-7
Seiten: 143 Seiten
Erschienen: 1987
Originaltitel: „Palomar“
Übersetzer: Burkhart Kroeber

Zum Inhalt
Herr Palomar ist ein leidenschaftlicher Beobachter. Egal was er sieht oder was sich seinem neugierigen Blick offenbart – seine Phantasie entführt ihn immer weiter in abenteuerliche Gedankengebäude und philosophische Selbstgespräche.

Meine Meinung
Mit „Wenn ein Reisender in einer Winternacht“ hat mich der Autor begeistert – deshalb wollte ich unbedingt noch etwas anderes von ihm lesen. Und schreiben kann der Autor – gar keine Frage, trotzdem hat mir diesen Büchlein überhaupt nicht zugesagt; wohl am ehesten deshalb, weil es weniger ein Roman als denn ein Essay ist.
Herr Palomar steht im Mittelpunkt des Buches – und am liebsten betrachtet er die Welt und macht sich dazu seine Gedanken. Und genau das hat der Autor hier auch aufgeschrieben – minutiös und detailliert zeigt er auf, was Herr Palomar im Urlaub, im Alltag, in der Stadt und auf dem Land betrachtet und beobachtet. 
Dabei sind die Gedanken durchaus tiefsinnig und an der einen oder anderen Stelle kommt man auch als Leser ins grübeln und reflektieren – ich habe das Buch aber abgebrochen, bzw. nur in einzelne Kapitel gelesen, weil ich mir einen Roman, eine zusammenhängende Geschichte gewünscht habe – und das bietet dieses kleine Büchlein leider nicht. Da werde ich wohl noch mal ein anderes Buch des Autors versuchen – denn schreiben kann er. Dieses Buch war nur leider gar nicht meins.


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