[Leseeindruck] Barbara Erlenkamp - "Sommerzauber auf der kleinen Insel"

Barbara Erlenkamp - Sommerzauber auf der kleinen Insel
Liebesroman
 

 ISBN-13: 978-3-7413-0117-9
 Seiten: 250 Seiten
 Erschienen: 29.4.2019
 Umschlaggestaltung: Maria Seidel unter Verwendung von Motiven von © iStockphoto.com zoom zoom | Thomas-Soellner | JWackenhut | Apple ZoomZoom

   
Zum Inhalt
„Britta hat ihr Leben im Griff. Sie arbeitet erfolgreich in der Tourismusbranche. Ihr neuestes Projekt: Sie soll auf die Insel Læsø fahren, um dort ein Feriendorf zu planen. Das ist für Britta ein besonderes Ziel, stammt ihr verstorbener Vater von dort, den sie nie kennengelernt hat. Doch sie muss feststellen, dass ihre Mutter sie die ganzen Jahre über belogen hat. Auf Læsø trifft Britta nämlich plötzlich ihre Halbschwester - und auch ihren totgeglaubten Vater. Auf einmal ist die strukturierte Britta Teil einer liebenswert chaotischen Familie. Und damit nicht genug: Auch der sympathische Schreiner Jan Ole stellt Brittas bisheriges Leben ganz schön auf den Kopf.“ (Quelle: Verlagsseite)

Meine Meinung
Ich wollte eine locker-leichte Geschichte für zwischendurch – und genau die habe ich bekommen.

Projektmanagerin Britta reist für die Planung eines Feriendorfs auf die dänische Insel Læsø. Dort trifft sie völlig unerwartet auf ihre bislang unbekannte Familie. Während sie bei ihrem beruflichen Projekt gerade große Hürden zu bewältigen hat, sorgt der sympathische Schreiner Jan Ole für zusätzlichen Wirbel in ihrem Leben.

Die dänische Inselatmosphäre wird im Buch wirklich schön eingefangen, dabei fliegt man dank des eingängigen und flotten Schreibstils nur so durch die Seiten. Die Handlung verläuft recht vorhersehbar – gerade was die Verwechslungen auf der Insel angeht und was sich mit dem Schreiner anbahnt. Und auch manche Entwicklung wirkt auf mich etwas unrealistisch – wie schnell sich Britta auf ihre Familie einlässt und wie schnell Konflikte zum Beispiel gelöst werden. Dass am Ende alles gut wird, habe ich erwartet; vielleicht hätte es einfach ein paar mehr Seiten gebraucht, um den Weg ein bisschen realistischer zu zeichnen.

Britta als Protagonistin ist zwar nicht unsympathisch, wirkt auf mich stellenweise aber etwas naiv. Vieles Augenscheinliche übersieht sie, trotzdem mochte ich ihre Art, Dinge anzupacken und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Ich hatte nette Lesestunden mit diesem Ausflug nach Dänemark. Wer eine unbeschwerte Liebesgeschichte mit Insel-Flair lesen möchte, macht hier nichts falsch. Eine nette Lektüre für zwischendurch.

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