[Leserunde] Leo Tolstoi - "Anna Karenina"


Leo Tolstoi - Anna Karenina

Vor diesem Wälzer habe ich ja großen Respekt - und deshalb bin ich froh, dass ich ihn zusammen mit der lieben Jane vom Blog "Mademoiselle Cake liest" lese. So können wir uns beide motiuvieren, dran zubleiben, über die Geschichte austauschen und vermutlich auch die eine oder andere familiäre Verwechslung vermeiden. :-) Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und freue mich auf unsere kleine, aber feine Leserunde.

Zum Inhalt
"Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern." (Quelle: Anaconda-Verlag)

Der Ablauf
Jeder liest, so schnell er mag. Das Fazit zu den einzelnen Abschnitten kann unter dem jeweiligen Leseabschnitt als Kommentar eintragen - bitte achte darauf, dass du den richtigen Abschnitt erwischst, denn es soll ja keiner gespoilert werden. :-)

Einteilung
Leseabschnitt 1: Kapitel 1 
Leseabschnitt 2: Kapitel 2
Leseabschnitt 3: Kapitel 3
Leseabschnitt 4: Kapitel 4
Leseabschnitt 5: Kapitel 5
Leseabschnitt 6: Kapitel 6
Leseabschnitt 7: Kapitel 7
Leseabschnitt 8: Kapitel 8

Teilnehmer
Jane vom Blog "Mademoiselle Cake liest"
Ingrid vom Blog "Federfees Bücherblog"
und ich :-)

Wer mitlesen möchte, kann natürlich gerne jederzeit mit einsteigen. Einfach kurz melden, ich werde dich dann in die Teilnehmerliste aufnehmen. Auch Stalker sind herzlich willkommen - wir freuen uns über jeden Kommentar! 
                                                                      
                                                                                    Liebe Grüße

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Nachdem ich vom Bronte-Klassiker Sturmhöhe enttäuscht war, bin ich von 'Anna Karenina' begeistert. Hoffentlich geht es euch auch so. Ich habe ein eBook mit einer Übersetzung von Asemissen, aber gleich fahre ich in die Stadt und hole mir die von Tietze, eine ganz neue, authentische. Welche lest ihr denn?

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    2. Ich bin noch nicht ganz schlüssig, wie ich es finden soll. Angefangen habe ich mit der Übersetzung von Hans Moser, die doch sehr altertümlich ist, habe dann gewechselt auf eine Überwestzung von Hermann Röhl. Mit der komme ich viel besser klar, weil cih sie sehr eingängig finde. Im Moment lese und höre ich aber parallel - und auf den Ohren hab ich die Übersetzung von Fred Ottow - die finde ich auch gut, sicherlich aber auch, weil ich den Sprecher Gert Westphal so grandios finde.

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    3. Es ist unglaublich, wie viele Übersetzungen es gibt. So eine altmodisch-altertümliche verdirbt das Lesevergnügen, finde ich. Es scheint doch eine große Rolle zu spielen, wer wie übersetzt hat. Gestern habe ich mir die Tietze-Übersetzung (ganz neu) gekauft und fange noch mal von vorne an. Ich fühlte mich ohnehin unter Druck mit dem Buch aus der Onleihe (Ausleihfrist). Jetzt kann ich es gemütlich angehen.

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    4. Oh - das mit dem Lesedruck kann ich verstehen. Und noch viel mehr das Problem der Übersetzung. Ich lese da meist bei Klassikern mehrere Übersetzungen an - denn gerade, wenn es mir zu alterthümlich ist, macht mir die Lektüre keinen Spaß. Aus welchem Verlag kommt die Tietze-Übersetzung?

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    5. Jetzt habe ich ja keinen mehr; das Buch ist mein: dtv. Ich habe zwei Kapitel gelesen und finde fast die Asemissen-Übersetzung flüssiger. Aber es geht ja anscheinend darum, authentisch zu übersetzen und den O-Ton Tolstoi nicht zu verfälschen. - Lustig, früher habe ich auf so etwas nie geachtet.

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    6. Ja - das stimmt. Tolstoi soll ja nicht gänzlich verloren gehen mit seinem Stil ... ;-) Was ich aber nicht mag, wenn ein Buch nicht in der aktuellen Rechtschreibung geschrieben ist - das verwirrt mich auch immer sehr (war bei mir sehr ausgeprägt bei Jane Eyre).

      Wundere dich bitte nicht, dass Jane noch nicht dabei ist - sie liest zwar, ist aber noch in Urlaub und hat kein WLAN - am Wochenende kommt sie aber wieder und dann werden wir bestimmt auch etwas von ihr hören.

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    7. Schön, wenn dann Jane noch dazu kommt.

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    8. Da bin ich! :D Ihr seid ja schon fleißig am Schreiben - ich war fleißig beim Lesen. ;)
      Ich kann übrigens nicht sagen, welche Übersetzung ich habe, da bei mir weder ein Cover noch ein Übersetzer angezeigt wird - aber es liest sich ganz ok..
      Ich würde es auch gerne lieber hören, aber leider bietet es meine Onleihe nicht an.. =(

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    9. Ich hatte das erste Buch auch aus der Onleihe. Da müsste eigentlich vorne der Übersetzer drinstehen. Andererseits: egal, Hauptsache, es liest sich angenehm.

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    10. Mal ein kurzer Zwischenbericht..

      Wie kommt ihr voran mit dem Buch? Denkt ihr, dass ihr es bis zum Schluss lesen werdet?
      Ich muss zwischendurch immer mal was anderes lesen und schaffe nur ein paar Seiten pro Tag, weil es mich einfach nicht wirklich mitreißen kann. Manchmal sind interessante Stellen drin, aber dann kommt wieder eine lange Dürre.. =/

      Außerdem habe ich das Gefühl, die Seitenzahl wird gar nicht größer. xD

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    11. Also ich höre ja, weil mir das Lesen so schwer gefallen ist - schwer vor allem, weil ich das Gefühl hatte, dass so wenig passiert, immer nur viel geredet wird. Und auch jetzt - ich bin jetzt ein gutes Stück voran gekommen - so richtige Handung gibt es wenig. Da gibt es dann wieder ein Ereignis, dass sehr ausführlcih beschrieben wird, und dann wird wieder nachgedacht und geredet.
      Ich werde das Buch auf jeden Fall zu Ende hören - mittlerweile denke ich aber, dass ich nicht der Typ für diese Gesellschaftromane bin. Stolz und Vorurteil war ja leider acuh nicht meins ...

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    12. Ich bin immer noch am Suchen, ob ich das Hörbuch nicht doch irgendwo geliehen bekomme, denn das Lesen fällt mir immer schwerer.. Ich finde halt auch, das kaum etwas (Spannendes) passiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich es als Hörbuch beenden könnte, denn es ist auch nicht eine sooo komplexe Geschichte, sondern etwas, was man gut nebenbei hören kann. (mache ich mit Effi Briest auch ;))

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    13. Ach Mensch, Jane, würdest du um die Ecke wohnen, könnte ich es dir leihen... :-(

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    14. Vor 1 1/2 Jahren wäre das sogar noch der Fall gewesen. ;)
      Aber ich glaube, ich habe es jetzt in einer (Hörbuch)App entdeckt. :D Ich bin nur noch nicht sicher, ob die gekürzte oder ungekürzte Version - ich bevorzuge ja eher letzteres, auch wenn die in diesem Fall seeehr lang ist. =/
      Ich werde wohl heute mal reinhören, denn ich habe Hörbücher meist nur während der Hausarbeit auf den Ohren. ^^

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  2. Antworten
    1. So - Abschnitt 1 ist geschafft - und ich habe kombiniert gehört und gelesen. Ich fand den Einstieg schon schwierig, muss ich gestehenh, sicherlich weil ich erst mit der Übersetzng von Hans Moser gekämpft habe, dann aber auch wegen der vielen russischen Namen. Mit denen habe ich echt zu kämpfen, vor allem, weil die Figuren ja nicht nur einen Vor- und Nachnamen haben, sondern noch einen zweiten udn dritten Namen - und einen Spitznamen...

      Die Geschichte selber finde ich bisher ganz nett - mir war aber zugegebenermaßen nicht bewußt, dass es um so viel Liebesgeplänkel geht. Gerade bei dem Ball fühlte ich mich doch sehr an Stolz und Vorurteil erinnert (was mir ja leider gar nicht gefallen hat).

      Anna Karenina taucht ja erst relativ spät auf in der Geschichte und was mir ja ganz fremd ist, ist dieses "Liebe auf dem ersten Blick". Leider ist es bisher noch nicht so, dass ich mit ihr fühle - aber das tue auch auch nicht bei Dolly oder Kitty. Kitty finde ich noch sehr jung und naiv, Dolly verstehe ich in einigen Dingen dagegen viel besser. Bei Anna bin ich noch unentschlossen.

      Wie geht es euch mit den Charakteren? Habt ihr sie so richtig ins Herz geschlossen?

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    2. Vorausschicken muss ich, dass ich Teil 1 noch mal lesen werde. In meinem eigenen Buch kann ich auch mal etwas markieren.

      Mit den Namen hatte ich auch ein kleines Problem, als Anna Karenina plötzlich Anna Arkad... (?) hieß. Jetzt weiß ich aber, warum. Jeder Russe/jede Russin trägt als 2. Namen den Vaternamen.

      Ich finde, die Personen sind ganz fein und detailliert charakterisiert, aber mit wem ich sympathisiere ... da bin ich mir noch unschlüssig. Am ehesten fällt mir da Lewin ein. Er ist so anders und geradeheraus und kann anscheinend mit der feinen Petersburger und Moskauer Gesellschaft wenig anfangen.
      Den Oblonski wollte ich gleich wegen seiner leichtfertigen Lebenseinstellung und der Betrügereien verurteilen, aber er scheint auch seine guten Seiten zu haben. Er ist bei allen beliebt und behandelt die Menschen gleich, ist immer freundlich, typisch menschlich. Keiner ist ganz schwarz-schlecht.

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    3. Was mir an den Figuren gefällt, dass es nciht einfach nur gut und böse gibt (auch wenn die Gesellschaft die Menschen da schon so eingeteilt hat ...). Sowohl Oblonski als auch Anna und ihr Ehemann, genauso wie Dolly haben ihre guten Seiten wie auch ihre Ecken und Kanten - das macht sie sehr menschlich und autenthisch. Lerwin ist im Moment auch mein "Favorit" - er scheint mir eher eine tragische Figur zu sein, obwohl - oder gerade weil - er so grundehrlich ist.

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    4. Puh, mit diesem Abschnitt hatte ich wirklich zu kämpfen.. Ich habe das Buch auch mehrmals zur Seite gelegt und ganze andere Bücher nebenbei gelesen. Ich fand den Einstieg - genau wie du, Sabine, echt schwierig. Zum einen wegen der russischen Namen, aber dann auch, weil gleich sooo viele Menschen auf einmal auftauchen. =/
      Mich stören schon so einige Sachen.. Zum Beispiel, dass ganz häufig der volle Name ausgeschrieben wird - da les ich oft einfach drüber mittlerweile.
      Auch passiert irgendwie nichts. Ich hoffe, dass dahingehend das Tempo wirklich ein wenig angezogen wird.. Wenn ich an die Seitenzahl denke, wird mir ganz anders..
      Ich sympathisiere übrigens mit keinem - ich habe noch mit den Namen zu kämpfen. xD

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    5. Sooo, nun habe ich Teil 1 noch mal aufmerksam gelesen. (Das werde ich natürlich mit den anderen Teilen nicht so machen.)

      'Liebe' auf den ersten Blick, das mag es geben, aber es ist sicher die Frage, ob und wie man dem nachgibt, wenn man verheiratet ist. Ein bisschen freien Willen wird man doch wohl haben.

      Im Moment gebe ich Wronski die Schuld, weil er von vorneherein die Absicht hat, sie wiederzusehen und sich in DEN Kreisen umzutun, wo sie auch verkehrt. Nach allem, wie Tolstoi ihn charakterisiert, scheint er ja wohl keine moralischen Grundsätze zu haben.
      Wie seht ihr das?

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    6. Zu den moralischen Grundsätzen darf ich jetzt nichts sagen, denn darauf wird im Buch noch eingegangen - und mich haben sie sehr erstaunt! Sei also gespannt. ;)

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    7. Wahrscheinlich zieht sich diese Frage durch das ganze Buch. Jetzt muss ich mal sehen, dass ich weiterkomme, bin mitten in Teil 2.

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    8. Ja, Ingrid - das zieht sich tatsächlich durchs ganze Buch.Und aus meiner Sicht, ist es nicht die Frage der Schuld eines einzelnen. Es sind viele Beteiligte - und irgendwie drehen die sich auch immer im Kreis...

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  3. Antworten
    1. Wie gesagt, ich habe schon ein wenig gelesen und dachte eigentlich, ich hänge voll hinterher.. Aber scheinbar lasst ihr euch auch Zeit - das gefällt mir, denn es ist, finde ich, kein Buch, wo man einfach mal so durchfliegen kann - ich brauch da schon meine Zeit.

      Mittlerweile habe ich mich auch an die ganzen Namen gewöhnt, obwohl ich schon manchmal noch durcheinander komme - gerade, wenn die Leute dann beim Spitznamen genannt werden. =/ Dafür gefällt mir nun die Geschichte ein wenig. :) Die Beschreibungen finde ich teilweise gut gelungen, auch wenn die Sätze manchmal scheinbar kein Ende zu nehmen scheinen.

      Ich finde, bisher kommt Anna Karenina sehr wenig vor - dafür, dass ihr das Buch quasi gewidmet ist..

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    2. Ich bin eigentlich froh, dass es nicht nur um Anna Karenina geht. Wenn man die nicht so doll verstehen kann, ist es gut, wenn man sich an andere halten kann ;-)
      Ich freue mich, dass ihr euch auch Zeit lasst. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, ein bisschen aufmerksamer zu lesen und nicht durch die Seiten zu fliegen.
      Was die Namen anbetrifft, da habe ich mir ein Kärtchen gemacht, z.B. Fürst Stepan Arkadjitsch Oblonski, genannt Stiwa. Und ich beachte nur die Hauptpersonen.

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    3. Ich finde auch, dass es kein Buch zum "Durchfliegen" ist - deshalb brauch eich auch ein wenig mehr Zeit.
      Eigentlich gefällt es mir auch, dass es eigentlich drei Handlungsstränge bzw. Familien gibt, die alle gleichwertig zu sehen sind - verwirrt war ich nur, weil das Buch ja nun mal "Anna KAernina" heißt - deshlab dachte ich, dass sie wohl der Mittelpunkt des ganzen Geschehens ist.

      Ein bisschen Probleme habe ich mit der Zeit - irgendwie habe ich einfach kein Gefühl, wieviel Zeit schon vergangne ist. Die Affaire zwischen Anna und Wronski nimmmt ja rasch Fahrt auf und dauert dann auch schon ein Jahr, inlusive Schwangerschaft - rein gefühlsmäig hätte ich das als viel kürzer empfunden.

      Was mir gefällt, ist der Einblick in die Gefühlsleben und Gedanken der Beteiligten - dadurch bekomme ich ein gutes Bild der jeweiligen Personen aber auch der Gesellschaft. Gerade bei Alexej fand ich das sehr interessant, zumal er mit seinen Gedanken sehr gut die damaligen Konventionen darstellt. Sympathisch ist er mir deswegen nicht, zumal er sehr steif wirkt, aber dennoch wirkt er echt und glaubhaft. Anna dagegen finde ich ein wenig gekünzelt - insbesondere in ihrer Leidenschaft, das war mir dann doch ein wenig zu viel des Guten ...

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    4. Ja, jetzt, wo du die Zeit ansprichst, kommt mir auch noch etwas in den Sinn, was ich sehr verwirrend fand beim Lesen: Das, was du selbst schon ansprichst: Anna Schwangerschaft. Ich dachte echt, ich hätte etwas verpasst / überlesen, aber du scheinst ja auch der Meinung zu sein, dass dort ein sehr großer Sprung kam..

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    5. @Jane: Lach - und ich habe auch gedacht, ich hätte das was überhört...

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    6. Hihi, ich weiß jetzt, was ihr meint. Ihr habt die große Sexszene verpasst: Teil 2, 11. Kapitel: "... dieses Begehren wurde gestillt." Und das war's ;-) Nur dieser eine Satz. Das ging wohl in der damaligen Zeit nicht anders.

      Wahrscheinlich wurde dieses 'große Begehren' dann so oft wie möglich gestillt ohne an die möglichen Folgen zu denken. ;-)

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    7. @Ingrid: Lach - ja vielleicht war es das. Zumal in anderen Abschnitt Herrr Tolstoi ja sehr ausführlich beschreiben kann. UNd auch die Emotionen immer sehr theatralisch und dramatisch dargestellt werden ....

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    8. Das Dramatische und Übertriebene gefällt mir zusehends nicht mehr so gut.

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    9. @Ingrid: Und es wird noch schlimmer, glaub mir!

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    1. Dieser Abschnitt war ganz anders als die ersten beiden - einfach weil es viel um Landwirtschaft geht und man so Einblick in einen anderen Teil des damaligen Lebens erhält. Nur fand ich das leider nicht sonderlich spannend ...

      war es in diesem Abschnitt auch, dass über die Scheidung nachgedacht wurde? (Sorry - durch das Hörbuch verschieben sich bei mir ein bisschen die Grenzen der Abschnitte - und ich will ja ncht spoilern ...)Auch hier gab es wieder viel Gerede - und irgendwie wenig Handlung. Ingrid, wie empfindest du das denn? Bei dir Jane, hab ich das Gefühl, dass es dir ähnlich geht, oder?

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    2. Mir sind leider so viele andere Bücher dazwischen gekommen ;-) dass ich immer noch in Teil 2 festhänge. Dann will ich mich jetzt mal sputen.

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    3. @Sabine: Ja, mir ergeht es ähnlich: Viel Gerede um nichts bzw immer wieder das gleiche..
      Deshalb habe ich das eBook nun auch abgebrochen, werde es aber als Hörbuch zuende verfolgen.

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    4. Ich bin jetzt mitten in Teil 3 und fand die ersten Abschnitte gähnend langweilig. Dabei war ich erst so begeistert ... Aber ich finde, Tolstoi hat zu viel hineingepackt, z.B. die Diskussion um die Situation der Bauern bei der Diskussion zwischen Lewin und seinem Bruder. Außerdem muss ich nicht stundenlang beim Mähen dabei sein ;-)
      Aber jetzt kommt ja Kitty aufs Land. Vielleicht wird es dann wieder interessanter.

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  5. Antworten
    1. Ihr Lieben, ich werde nicht nur euch, sondern vor allem Tolstoi verlassen. Gestern habe ich mich so sehr durch Teil 3 gequält, habe vieles überflogen (was ja nicht Sinn der Sache ist), ich, die ich so gründlich lesen wollte. Mag sein, dass er ein Genie ist, wie er ein Tableau der damaligen Gesellschaft entwirft, aber meiner Meinung nach packt er viel zu viel da rein.
      Möglicherweise hat mich auch ein anderes, ganz wunderbares Buch beeinflusst und im Kontrast der beiden ist mir klar geworden, dass Tolstoi nichts für mich ist.

      Ich sag' euch 'danke', dass ich dabei sein durfte und ich hoffe, dass das nicht die letzte Leserunde zusammen war.

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    2. Ich kann dich verstehen, Ingrid. Ich hab beim Lesen ja schon früher das Handtuch geschmissen - und bin auch nur drangeblieben, weil man es gut nebenbei hören konnte. Als Buch hätte ich bestimmt auch abgebrochen.

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  6. Ich werde heute noch damit anfangen und würde daher gerne mitmachen. Das wäre dann meine erste Leserunde 'ever'. Falls meine Anmeldung hier falsch gepostet ist, kannst du sie gerne wieder löschen.
    LG, Ingrid

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    1. huhu liebe Ingrid,

      das freut mich, dass du mitlesen möchtest! Jeder liest einfach so schnell er mag - es ist ja doch ein sehr dicker Schmöker, da werden wir bestimmt ein wenig beschäftigt sein. :-) Nach jedem Abschnitt tasuchen wir uns dann hier in den Kommentaren aus - und da darf dann natürlich auch reichlich gespoilert werden.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit der Lektüre - und natürlich hier auch bei uns beim Austausch.

      Liebe Grüße
      Sabine

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    2. Danke, ich freu mich und hab' eben angefangen, bin bei Kapitel 1/5. Bis jetzt gefällt es mir gut.

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    3. Wow - da bist du aber fix! :-)

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  7. Ich hab die Übersetzung von Röhl und habe ernsthaft drüber nachgedacht, hinter euch her zu lesen, ihr seid ja erst bei Abschnitt 3. Ich habe in Abstand von mehreren (vielen) Jahren immer wieder mal mit dem Buch begonnen. Ich fürchte aber, auch diesmal würde ich das Handtuch schmeißen, ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll. Ich fange an zu lesen und irgendwann nach vielen, vielen Seiten stelle ich fest, dass meine Augen zwar die Zeilen lang rattern, ich aber grade überlege, was ich morgen kochen will und wie ich den Tag einteile und überhaupt. Und dann ermahne ich mich und lese weiter und 10 Minuten später ertappe ich mich widerum, dass ich mit den Gedanken komplett woanders bin. Mich FESSELT das nicht, genauso wenig wie Austen oder Bronte...überall dasselbe, alles "Weltliteratur". Ich bin ein schlimmer Kulturbanause. Die einzige emotionale Reaktion meinerseits bei "Stolz und Vorurteil" war, dass mir dieser arme Mensch leid tat, der da 5 gackernde Hühner unter die Haube bringen muss, der Mann ist doch gestraft...aber sonst? Habe mir jetzt, um Tolstoj doch noch näher zu kommen "Eine Ehe in Briefen" vorgenommen, das sind über 50 Jahre Briefwechsel von ihm und seiner Frau, die ebenfalls schriftstellerisch tätig war...vielleicht ist das ja nicht so gähnend langweilig. Auf jeden Fall gucke ich euch weiter zu und bin gespannt, wie ihr das meistert. Ich ziehe jetzt schon den Hut.

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    1. Ich bin mit dem Hörbuch durch und du hast genau in Worte gefaßt, was ich beim Hören empfunden habe. Ich konnte meine Gedankern kaum beim Buch halten, mir war das zu theatralisch und dramatisch. Anna KArenina wurde mir immer unsympathischer - irgendwie hatte ich vor der Lektüre an eine starke Frau gedacht, hier kam sie mir eher oft hysterisch vor. Ich hatte auch gedacht, es wäre ganz anders als "Stolz und Vorurteil" - aber nein, auch hier geht es sehr viel ums gesellschaftliche Leben.
      Ich wollte eigentlich auch noch "Madame Bovary" lesen -aber ich fürchte, das geht doch sehr in die gleiche Richtung.
      Vom Stil her hat sich Tolstoi aber sehr gut lesen lassen - aber eben langatmig und 1300 Seiten Drehen um das immer gleiche Thema.

      Was ich sagen will - ich glaube, ich bin auch eine Banausin.

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    2. Madame Bovary fand ich extrem langweilig.
      Ich sag mal so: jetzt gerade lese ich einige Klassiker und wenn sie mir nicht gefallen, wenn sie mich nicht fesseln, dann weiß ich eben: das ist nichts für mich. Es gibt genug schöne und interessante Gegenwartsliteratur und außerdem: es darf auch mal nur Unterhaltung sein, wenn sie gut geschrieben ist.

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    3. @Ingrid: Im Moment bin ichauch in Klassiker -Laune - nur habe ich doch so meine Probleme mit diesen Gesellschaftsromanen. Beim nächsten muss ich mal schauen, was ich da nehme - Madame Bovary wird es jedenfalls nicht.

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    4. @Devona: 'Jane Eyre' finde ich toll. ;)

      Eigentlich wollte ich auch mal schauen, welche Klassiker so für mich in Frage kommen, aber genau wie ihr werde ich wohl eher ein Kulturbanause sein in dieser Hinsicht.. Aber das macht mir nichts, denn für mich spielt in erster Linie Spaß und Unterhaltung beim Lesen eine Rolle - das vergisst man in diesem Genre (Klassiker) wohl mal ganz schnell..

      Ich werde jetzt 'Anna Karenina' zu Ende hören - und dann noch 'Effi Briest', denn das hatte ich vorher schon angefangen -, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich noch andere Klassiker dieser Art lesen möchte. Wobei ich ja sagen muss, dass sie zum Hören sehr gut geeignet sind, weil sie einfach nicht zuuu viele Informationen enthalten und man nicht die Befürchtung haben muss, dass man was verpasst. ;)

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  8. @Sabine Na immerhin, dann sind wir ja schon zu zweit. *harhar* Wobei Du es immerhin zu Ende bringst.

    @Ingrid Sehe ich haargenauso. Heutzutage ist es ja schon fast verpönt, zu lesen, um sich zu unterhalten...wenn man so manchem pseudointellektuellem Bloggeschwafel Glauben schenken will. Furchtbar. Ich erinnere mich noch an Ferientage bei meinen Großeltern im Garten, als ich 9 war. Ich habe tagelang auf der Hollywoodschaukel gelegen und mich "unterhalten": mit kitschigen Mädchendingsbumsbüchern, die noch von meiner Mutter stammten, mit Karl May (hab ich damals geliebt, würde mich heute schon thematisch nicht mehr interessieren) und anderem total anspruchslosem Kram. Hab mich wohl gefühlt, hab abgeschaltet und bin auch nicht verblödet dabei. Stehe eher auf Kriegsfuß mit so manchem zeitgenössischem Erguss, bei dem ich oftmals glaube, eine Forsa-Umfrage starten zu müssen, damit irgendwer mir Komplett-Blödi mal erklärt, was genau mir ein bestimmter Autor mit seinem Geschreibsel nun eigentlich mitteilen will.Falls er mir denn etwas mitteilen will und nicht nur Wörter aneinander gereiht hat, weil es hübsch aussieht. Will sagen: wird Vieles viel zu verbissen gesehen.

    Also Madame Bovary ist grottenlangweilig, das weiß ich deshalb, weil ich es mal gelesen habe, aber keinen Schimmer mehr habe, worum es da geht. Ebenso "Nana" von öhm....Zola, glaub ich. Mich reizt aufgrund der Hauptfigur aus dieser ganzen Kategorie eigentlich nur noch "Tess" von Thomas Hardy, weil sie wohl einen eher anderen Frauentyp verkörpert. Aber: auch das habe ich schon mal abgebrochen. Allerdings war ich da 13 oder 14, mag sein, dass da das Alter nicht stimmte.

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    1. Ok - ihr habt mich überzeugt. Madame Bovary bleibt erstmal weg von meiner To-read-Liste. Überhaupt mache ich jetzt erstmal einen Bogen um Klassiker, in denen es "nur" um gesellschaftliche Dinge geht. Von Thomas Hardy habe ich in diesem Jahr schon was gelesern - ich fand seinen Schreibstil etwas ausufernd und dadurch die Geschcihte zäh. Deshlab bin ich im Moment nicht so neugierig auf "Tess" ...

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  9. Ich sehe am Horizont für mich so ein Streifchen Einsicht, dass ich vielleicht die Ambition, Klassiker zu lesen, aufgebe. Wenn ich mit 'Anna Karenina' fertig bin (wenn ich das schaffe), werde ich es wissen. Es gibt zu viel gute Gegenwartsliteratur. Ich habe gerade ein Buch gewonnen, das ganz großartig ist, unterhaltsam, nicht primitiv ... Ich werde noch berichten.

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  10. @ Sabine

    "Tess" muss ja nicht, Du findest schon wieder was Nettes für eine Leserunde. Wirklich flashen tut mich das auch nicht.

    @Ingrid

    Mir geht das ähnlich. Ich habe mit Anfang 20 massenhaft Klassiker gelesen (viel Franzosen), da es mir im damals noch geteilten Deutschland an Alternativen mangelte. Den Sozialismus-Kram wollte man nicht, ich stehe heute noch auf Kriegsfuß mit diversen Russen, die eigentlich gar nix dafür konnten, dass wir in der Schule mit Propaganda Müll quasi zugeschüttet worden. Also hat man Klassiker statt Gegenwart gelesen. Heute lese ich, was ich will, wonach mir mental grade ist...was will man eigentlich mehr als großartig,unterhaltsam, nicht primitiv, Du bringst es gut auf den Punkt.

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  11. Ich bin raus.. Ich finde es nirgends als (ordentliches) Hörbuch und lesen mag ich es nicht mehr (an einem Stück).. Vielleicht lese ich immer mal ein paar Seiten zwischendurch - wenn mein Buch gerade zu Ende ist und ich nichts anderes dabei habe, aber wie eine normale Geschichte bekomm ich es nicht mehr herunter.. =/ Vielleicht hat es meine Onleihe auch irgendwann als Hörbuch im Sortiment und ich bringe die Geschichte doch noch zu Ende, ansonsten zählt es halt zu den wenigen abgebrochenen Büchern, die ich besitze..

    Vielleicht sehen wir uns ja in einer anderen Leserunde mal wieder?!

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    1. Mach dir keinen Streß, liebe Jane - wenn du keinen Spaß beim Lesen hast, dann lasse es sein. Du musst dich doch nicht durchquälen. Ich hätte es als Buch sicher auch nicht beendet - als Hörbuch nebenher wqar es okay. Aber gute gefallen hat es mir nicht.

      Ich hoffe doch sehr, dass wir uns in einer Leserunde wiedertreffen?! Von meiner Seite aus auf jeden Fall gerne!

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    2. Klar! :D Wir hatten doch noch das ein oder andere Buch, was wir gemeinsam habe, oder?! *überleg*

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    3. Hihi - ja hatten wir. Wir werden schon noch was finden. :-)

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