[Höreindruck] Robert Louis Stevenson - "Die Schatzinsel"

Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel
Klassiker

Verlag: Roofmusic
ISBN 13: 978-3-864-84056-2
Dauer: ungekürzt, 6 CDs, 489 Minuten
Erschienen: 26. September 2013
Originaltitel: „Treasure Island“
Übersetzer: Andreas Nohl
Sprecher: Harry Rowohlt

Zum Inhalt 
„Geniestreich und Meisterwerk zugleich, erzählt das Hörbuch von der Expedition zur See und der Bergung des Schatzes vom legendären Käptn Flint. Seine eigentlichen Helden sind der mutige Junge Jim Hawkins und der gerissene Seeräuber Silver, umgeben von skurrilen und dubiosen, von seriösen und verkommenen Figuren britischer Prägung in der Atmosphäre von Seefahrt und Amerika-Romantik: Sumpf und Bodennebel, teerverschmierte Schiffstaue, Blockhaus und Pulverdampf, eingekesselte Bedrängnis und lebensgefährliche Lagen diesseits und jenseits der Reling.“ (Quelle: Roofmusic)

Meine Meinung
Ich weiß nicht, warum mich die Geschichte um Jim Hawkins und den gerissenen Seeräuber Silver, die sich auf die Suche machen nach dem verborgenen Schatz von Kapitän Flint, nicht packen konnte, ob es einfach die falsche Zeit für diese Geschichte war oder ob es doch am Medium gelegen hat und mich das Buch - selbst gelesen - mehr hätte fesseln können - ich weiß es nicht. Vielleicht lag es auch an der Übersetzung, die an einigen Stellen doch sehr modern gehalten war. Jedenfalls habe ich schon den Einstieg als sehr langatmig empfunden, vielleicht weil ich auch in Erinnerung hatte, dass die Geschichte nicht in Schottland beginnt, sondern auf hoher See, als sich die Crew schon auf dem Weg zur Schatzinsel macht. 

Am Sprecher hat es jedenfalls nicht gelegen, denn Harry Rowohlt passt mit seiner rauchigen und knarzigen Stimme hervorragend zu dieser Piratengeschichte und lässt die Charaktere lebendig werden. Eine bessere Wahl hätte man da gar nicht treffen können.  

Vielleicht werde ich beizeiten nochmal in das Buch rein schmökern, ob ich mit der Geschichte - selbst gelesen - besser klar komme; bewerten möchte ich das Hörbuch aber nicht, weil es am ehesten am falschen Zeitpunkt lag, dass mich die Geschichte nicht fesseln konnte - und da kann das hervorragend eingesprochene Hörbuch nun mal nichts für.


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