[Leseeindruck] Lewis Carroll - "Alice im Wunderland"

Lewis Carroll - Alice im Wunderland
Kinderbuch

Verlag: Anaconda
Umschlaggestaltung: agilmedien, Köln
Umschlagmotiv: Jonathan Barry, „Advice from a Caterpillar“, akg-images/Jonathan Barry
Seiten: 128 Seiten
Erschienen: 30. Januar 2009

Buchrückentext
„Fantastisch, bezaubernd und voller Humor - der Reiz der Geschichten von Lewis Carrolls »Alice im Wunderland« ist auch mehr als 140 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen ungebrochen. Noch heute folgen Millionen von Lesern jedweden Alters der kleinen Alice auf ihrer traumverlorenen Reise und tauchen ein in eine Märchenwelt voller wunderbar schräger Figuren. Carrolls sprühender Witz, sein Einfallsreichtum und seine Lust am literarischen Spiel sind legendär und sichern seiner »Alice« einen Platz in den Annalen der Weltliteratur.“

Meine Meinung
Im Park sieht Alice ein weißes Kaninchen vorbeiflitzen, es zückt seine Taschenuhr aus der Westentasche, schaut drauf und ruft „Herrjemine – ich werde mich verspäten“ – um dann in einem großen Kaninchenloch zu verschwinden. Alice ist neugierig geworden, springt dem Tier hinterher und landet in Wunderland – wo sie herrliche Abenteuer erlebt.

Mit wahnsinnigem Wortwitz und einer phantastischen Sprachgewalt erschafft Lewis Carroll eine bizarre Phantasiewelt. Hier sind komische Gestalten in eine absurde Handlung verstrickt, die Gespräche zwischen Alice und den Bewohnern von Wunderland sind intelligent und pointiert, dennoch völlig sinnlos. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem so geschickt mit Worten umgegangen wurde und das mich durch einen spritzigen Schlagabtausch so gut unterhalten konnte. Eine dichte Handlung mit viel Komik und Phantasie – eine klasse Buch, auch für Erwachsene!


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