[Rezension] Stefan Zweig - "Schachnovelle"

Stefan Zweig - Schachnovelle
Gegenwartsliteratur

Verlag:  argon Klassiker
ISBN-13: 978-3-8661-0534-8
Dauer: 2 CDs, 146 Minuten.
Erschienen: 17. Oktober 2011
Sprecher: Christoph Maria Herbst  

Hörbuchrückentext
„Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär den Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B. greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Dr. B. hat sich während seiner Gestapo-Haft monatelang durch blindes Schachspiel seine geistige Widerstandskraft zu bewahren versucht und wurde schließlich wegen eines Nervenfiebers entlassen. Nun spielt er zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen Gegner.“ 

Höreindruck
Endlich noch mal ein Hörbuch, dass mich richtig fasziniert hat. Die Novelle von Stefan Zweig kannte ich schon, hatte sie vor Jahren schon gelesen und für toll befunden. Als ich dann auf dieses Hörbuch gestoßen bin, war ich neugierig, wie es umgesetzt war. Und ich kann es kurz zusammenfassen – es hat einfach alles gestimmt. Die Geschichte finde ich weiter grandios, Stefan Zweig ist damit wirklich eine tolle Charakterdarstellung gelungen, spannend, interessant, aber auch verstörend und schockierend. Ich brauchte danach ein bisschen Zeit, um mir meine eigenen Gedanken zu machen, die Geschichte einzuordnen in die Zeit und auch in das Leben Stefan Zweigs. Kurzum – ein Werk, das bei mir noch nachhallt. Christoph Maria Herbst als Sprecher hat bestens gepasst – seine trockene Art und seine Fähigkeit, Stimmungen einzufangen und weiterzugeben, waren für mich sehr faszinierend und haben dem Buch noch das gewisse Etwas gegeben.

Mein Fazit
Aus meiner Sicht ein Klassiker, der grandios umgesetzt wurde und den ich in dieser Form auf jeden Fall weiterempfehlen kann. 5 Sterne!


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