[Rezension] Günter Krieger - "Löwentod"

Günter Krieger - Löwentod (Merode-Trilogie #1)
Historischer Roman

Verlag: Knaur Taschenbuch
ISBN-13: 978-3426628461
Seiten: 256 Seiten
Erschienen: 1. Februar 2007

Zum Inhalt 
„Aachen 1350: Enthauptete Männerleichen versetzen die Bewohner der Kaiserstadt in Angst und Schrecken. Im Rat der Stadt wird ein ungeheuerlicher Verdacht laut: Steckt der Erzfeind der Stadt, Markgraf von Jülich, hinter diesen Gräueltaten? Einiges deutet darauf hin, und Dorfherr Mathäus von Merode und sein Freund Heinrich ermitteln fieberhaft ...“ (Quelle: amazon.de)

Leseeindruck
Ich mag historische Geschichten und da diese in meiner Heimatstadt spielt, war ich natürlich umso neugieriger. Zwar geht es in diesem Buch vorrangig um die Klärung der gruseligen Morde, doch lernt man beim Lesen auch den Alltag der Dörfler kennen und bekommt so Einblick in das Leben rund um Aachen in der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Es hat Spaß gemacht, Mathäus zu begleiten, er ist ein sympathischer junger Mann, der zum Einen seine Pflichten ernst nimmt, zum Anderen aber auch zu seinen Gefühlen steht und sich für seine Liebsten einsetzt. Ich habe ihn wirklich rasch ins Herz geschlossen und bei seinen Recherchen mit ihm gefiebert. Manches Mal musste ich auch schmunzeln, insbesondere das Bogenschießen auf dem Erntedankfest fand ich doch recht amüsant oder die alltäglichen Probleme, die sich im Dorf ergaben und die vom Dorfherr gelöst werden wollten.

Aber auch die Geschichte der gruseligen Morde fand ich sehr interessant, kannte ich bisher doch nur die Sage um „den wehrhaften Schmied“. So habe ich meine Geschichtskenntnisse ein bisschen erweitert und wurde gleichzeitig gut unterhalten.

Das Buch ist spannend und hat einen angenehmen Schreibstil, der sich flüssig und rasch lesen lässt. Gefallen hat mir vor allem der Schalk, der immer wieder auch zwischen den Zeilen durchblitzt und mich zwischendurch hat schmunzeln lassen.

Neugierig bin ich nun auf die ersten beiden Bände, denn dies ist der Abschluss der Merode-Trilogie – das hat dem Lesespaß aber keinen Abbruch getan, denn gut kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen.

Mein Fazit
Nett und unterhaltsam und genau das Richtige für einen Schmökernachmittag auf der Couch! Wer historische Romane mag und vielleicht auch den Aachener Raum ein wenig kennt, dem wird diese Geschichte bestimmt gefallen!

Merode –Trilogie:
1. Teufelswerk
2. Mönchsgesang
3. Löwentod

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