[Rezension] Charlotte Link - "Die Stunde der Erben"

Charlotte Link - Die Stunde der Erben (Sturmzeit-Trilogie #3)
Familiensaga

Verlag: Blanvalet-Verlag
Umschlaggestaltung: bürosüd°, München
Umschlagfoto: getty / John Miller
ISBN-13: 978-3-442-37418-2
Seiten: 541 Seiten
Erschienen: 8. Februar 2010

Zum Inhalt 
Alexandra und Chris können nicht verleugnen, die Enkel von Felicia zu sein – ein unbändiger Freiheitsdrang und Überlebenswille beherrscht ihrer beider Leben. Als Alexandra Felicias Firma übernimmt ahnt sie zunächst nicht, was für ein Imperium ihre Großmutter aufgebaut hat und welche Verantwortung sie nun trägt. Und nicht immer trifft sie die richtigen Entscheidungen. Aber sie wäre nicht Felicias Enkelin, wenn sie aus Fehlern nicht lernt und immer wieder einen Weg findet, das Schicksal anzugehen …

Meine Meinung
Wer zu diesem Buch greift, wird sicherlich auch die beiden ersten Bände der Sturmzeit-Trilogie gelesen haben und wissen, dass die Familie Degnelly Mittelpunkt dieser Saga ist. Diesmal dreht sich die Geschichte vorwiegend um Alex und Chris, die beiden Kinder von Belle und damit die Enkel von Felicia. Die Geschichte beginnt in den 50er Jahren und endet 1994 – man kann sich schon denken, dass auch hier wieder einige interessante geschichtliche Ereignisse eine Rolle spielen. Aber es dreht sich nicht alles ausschließlich um die beiden Enkel, auch Felicia taucht in der Geschichte immer wieder auf, so wie auch andere Altbekannte aus den vorherigen Bänden. Mir hat das gefallen, zu erfahren, was aus den Freunden und auch den einzelnen Familienmitgliedern geworden ist, aber auch, die nachfolgende Generation zu begleiten.

Wieder hat Charlotte Link es geschafft, mich abzuholen und in die Geschichte zu entführen – ich bin völlig abgetaucht, konnte diesmal aber historische Ereignisse anders einordnen, weil ich sie selber schon miterlebt habe. Wieder war ich fasziniert von der Geschichte, von der Authentizität der Charaktere, die mir wirklich vorkamen, wie Menschen, die es gegeben hat und auch noch gibt, so lebensnah sind die Figuren gestaltet und wunderbar ausgearbeitet. Und der flüssig zu lesende Schreibstil hat sein übriges dazu getan.

Ich fand diesen Band zwar etwas schwächer als den zweiten Band, dennoch aber finde ich ihn als einen gelungenen Abschluss dieser fantastischen Trilogie. Jedem, der gerne Famliensagas liest, würde ich die „Sturmzeit-Trilogie“ empfehlen – so eindringlich, fesselnd und mitreißend ist sie geschrieben. Sicherlich werde ich die Geschichte noch lange in Erinnerung behalten und bestimmt werde ich diese Trilogie ein weiteres Mal lesen.

Mein Fazit
Auch wenn ich den letzten Band etwas schwächer fand als die Vorgänger, ist dieses Buch doch ein gelungener Abschluss einer wirklich hervorragenden Trilogie. Jeder, der gerne Familiengeschichten liest, sollte sich die „Sturmzeit-Trilogie“ mal anschauen. Ich fand sie grandios und würde sie uneingeschränkt empfehlen.

Sturmzeit-Trilogie
1. Sturmzeit
2. Wilde Lupinen
3. Die Stunde der Erben


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