[Rezension]Joy Fielding - "Herzstoß"

Joy Fielding - Herzstoß
Roman - Thriller

Verlag: der Hörverlag
Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur München
Umschlagabbildung: FinePic, München; © Trevillion Images/Amy Hopp
ISBN-13: 978-3867179980
Dauer: 6 CDs, 407 min.
Erschienen: 18. März 2013
Sprecherin: Hansi Jochmann

Hörbuchrückentext
„Die Leiche von Devon Taggart wurde nie gefunden, inzwischen gilt die junge Frau als tot. Nur ihre Mutter Marcy klammert sich verzweifelt an die Hoffnung, dass ihre Tochter wieder auftaucht. Während einer Irlandreise meint sie, Devon in einem Pub gesehen zu haben. Besessen von dem Gedanken, dass ihre Tochter noch lebt, macht sich Marcy auf die Suche. Doch sie hat einen unsichtbaren Feind, der zu allem bereit ist, um die Wahrheit vor ihr zu verbergen... „

Höreindruck
Dieses Hörbuch hat mich ganz gut unterhalten, mehr aber leider auch nicht. Schon jetzt – einige Tage nach Beenden des Hörbuchs – muss ich richtig nachdenken, um was es eigentlich ging. Zwar klang der Klappentext nach einer spannenden Geschichte, doch diese entwickelt sich nur langsam und über lange Strecken ist sie eher langatmig. Erst gegen Ende wird es spannend, als es auf das große Finale hinläuft – doch bis dahin muss man oft einen langen Atem haben. Dass ich durchgehalten habe liegt sicherlich auch an der Sprecherin Hansi Jochmann – bekannt als deutsche Stimme von Jodie Foster. Ihr kann man gut zuhören und ich mag ihre Stimme, ihre Klangfarbe. Aber die Geschichte selber hat mich leider nicht gefesselt. Vielleicht lag es auch an der Protagonistin Marcy, die mir zwar nicht unsympathisch war und die ich in vielen Dingen verstehen konnte, die mir aber zu verbissen wirkte und an manchen Stellen unglaubwürdig handelte.

Mich konnte Joy Fielding mit dieser Geschichte leider nicht überzeugen, ich war nicht gefesselt und es dauerte zu lange, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Die Idee der Geschichte ist zudem nicht neu, und schon früh hatte ich eine Ahnung, wer hinter dem Ganzen steckt. So ist das Hörbuch zwar ganz unterhaltsam, nochmal hören würde ich es aber nicht. Ich vergebe daher gutgemeinte 3 Sterne.   


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare: