[Rezension] Nicholas Sparks - "Wie ein einziger Tag"

Nicholas Sparks - Wie ein einziger Tag
Liebesroman

Verlag: Heyne-Verlag 
Umschlaggestaltung: © Hauptmann und Kompanie Werbeagentur, Zürich
Umschlagfoto: © Kevin Trageser/gettyimages; © plainpictures/Briljans
ISBN-13: 978-3453408708
Seiten: 240 Seiten
Erschienen: 15. August 2011

Zum Inhalt
Allie und Noah sind beide siebzehn, als sie sich kennenlernen und den schönsten Sommer ihres Lebens miteinander verbringen. Doch die Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Allie muss mit ihrer Familie wieder abreisen und die beiden werden getrennt. Erst Jahre später sehen sie sich wieder – Allie kurz vor ihrer Hochzeit, Noah immer noch alleinstehend – doch ihre Gefühle füreinander haben sich nicht geändert…

Meine Meinung
Nach den vielen guten Meinungen wollte nun auch ich einmal ein Buch von Nicholas Sparks lesen, nachdem mich andere Werke als Hörbuch oder Film nicht überzeugen konnten. Und tatsächlich liest sich der Roman auch wirklich klasse. Der Schreibstil passt wunderbar zur Geschichte, er ist verträumt und romantisch, schön zum Lesen und wunderbar zum Abtauchen. Da das Buch auch noch sehr kurz ist, ist die Geschichte rasch zu Ende gelesen.

Doch leider konnte auch der wunderbare Schreibstil nicht verhindern, dass mir dieses Buch nicht richtig gefallen konnte. Zu kitschig ist mir die ganze Geschichte, zu realitätsfern (auch wenn es ja die Geschichte der Großeltern von Sparks Ehefrau sein soll) und zu schmalzig. 

Klar habe ich auch mit gefiebert mit den beiden und wollte natürlich, dass sie beide ein Paar für immer werden und letztlich ist es auch geschickt gemacht, dass man erst gegen Ende erfährt, für wen der beiden sich Allie entscheidet. Dennoch waren mir die Charaktere alle zu glatt und zu perfekt. Der attraktive Naturmann Noah, die schöne und künstlerische Allie, die Schwiegermutter, die das Glück des Kindes lenken will und der Ehemann, dem in letzter Sekunde seine Fehler und Schwächen aufgehen. Keiner hat so richtige Kanten und Ecken, alle sind lieb und nett. 

Was mir gefallen hat ist der Rahmen der Geschichte, denn sie beginnt nicht mit dem Sommer, in dem sich Allie und Noah kennenlernen, sondern im Altenheim, wo ein Mann sich um seine kranke Frau kümmert. Man weiß zunächst nicht, ob es Noah oder ihr ehemals Verlobter ist und erfährt dies auch erst am Ende der Geschichte, die mit dem Ehepaar im Altenheim endet.  

Mein Fazit
Ein netter und unterhaltsamer Liebesroman, der sich wegen des romantischen und wunderbaren Schreibstils rasch lesen lässt, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es sich um einen einfachen und für mich kitschigen Liebesroman handelt. Herr Sparks und ich werden wohl einfach keine Freunde werden. Dennoch war mir das Buch 3 Sterne wert.


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