[Montagsfrage] Wie siehst du Cliffhanger und offene Enden?

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Jeden Montag gibt es eine neue Frage vom Blog Buchfresserchen, die sich irgendwie mit dem Thema Bücher und Lesen beschäftigt. Ich mag diese Aktion, in der man sich über Bücher austauschen kann und Meinungen anderer Leseratten kennenlernt. Diese Woche gibt es folgende Frage: 

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?


Da ich ja nicht so der Reihenleser bin, habe ich eher selten das Problem mit Cliffhangern, dafür aber kenne ich offene Enden nur zu gut - aber über einen Kamm scheren kann ich die Antwort dennoch nicht.

Cliffhanger mag ich grundsätzlich nicht - weil ich dabei immer im Hinterkopf habe, dass es eine reine Verkaufsstrategie ist. Will man so den Leser dazu bringen, unbedingt das nächste Buch zu kaufen? Dazu braucht es doch keinen Cliffhanger, sondern der Autor sollte mit seiner Geschichte und seinem Schreibstil überzeugen - alles andere ist doch eher ein Armutszeugnis. Zum Glück habe ich das Problem bei Cliffhangern selten, wenn dann der Folgeband schon erschienen ist, finde ich das auch kein Problem, denn ich kann ja nachlesen - ist er aber noch nicht draußen, ärgert mich das schon sehr und ich versuche, irgendwie anders den Cliffhanger aufzulösen - indem ich zum Beispiel in eine Vorschau schaue oder eine Lesepobe zum Nachfolgeband suche; und dann lese ich sogar mal eine Leseprobe auch in Englisch.

Offene Enden sind für mich nochmal verschieden - es gibt solche, wo Andeutungen gemacht werden, und man selber nur diesen angedeuteten Faden weiterspinnen muss. Das finde ich völlig in Ordnung, mag ich sogar, denn ich kann mir die Geschichte auch ein wenig so gestalten, wie ich es mag. Was ich dagegen nicht mag, wenn eben diese Andeutungen fehlen und das Buch richtig offen endet - so, als ob es gar nicht zu Ende geschrieben worden ist. Das mag ich gar nicht, denn ich möchte ja schon wissen, wie der Autor sich die Richtung gedacht hat und mag es nicht, einfach im "Regen stehengelassen" zu werden.

Wie ist das bei dir? Sind Cliffhanger und offene Enden okay oder doch eher Aufreger?
                                                                             
                                                                                              Liebe Grüße



Kommentare:

  1. Hey :)
    Ich persönlich hasse offene Enden, habe aber kein Problem mit Cliffhanger ;)
    Dein Blog gefällt mir! Ich folge dir dann mal unauffällig xD

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  2. Liebe Sabine,

    mir gefällt es gut, wenn ein Buch so endet, dass alle Auflösungen erfolgt sind. Offene Enden habe ich nicht so gern, manchmal kann ich mich sogar ein wenig darüber ärgern, aber grundsätzlich komme ich ebenso mit offenen Enden zurecht. Cliffhanger innerhalb der Geschichte finde ich zum Beispiel sehr spannend. Wenn ein Autor fast seitenweise Cliffhanger schreibt, dann empfinde ich ihn oftmals als Künstler, der mich freundlich provoziert und meiner Fantasie Streiche spielt.

    Herzliche Grüße

    Nisnis

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    1. Stimmt - Cliffhanger inerhalb einer Geschichte finde ich auch spannend, wenn sie nicht inflationär eingesetzt werden. Daran habe ich gar nicht gedacht.

      LG Sabine

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  3. Hallo Sabine :)

    Offenbar denken viele bei einem Cliffhanger an eine Verkaufsstrategie. Mir ist dieser Gedanke ehrlich gesagt noch nicht gekommen. Das könnte daran liegen, dass ich die Wirkung von Cliffhangern meistens umgehe, indem ich abwarte, bis ich mir mehr als einen Band des Mehrteilers ins Regal stellen kann.
    Mit einem offenen Ende komme ich klar, wenn es zur Handlung passt. Nur bei Thrillern, da will ich sie auf keinen Fall sehen. :D

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Ja - so mache ich es eigentlich auch, dass ich warte, bis eine Reihe ganz erschienen ist. Es gibt eigentlich nur ein oder zwei Reihen, wo ich dem nächsten Band entgegenfiebere - und dann ist das mit einem Cliffhanger echt gemein.

      Ein offenes Ende bei Thrillern ist wirklcih ein nogo!

      LG Sabine

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  4. Hey Sabine :)

    Ich lese schon wir sind uns da doch sehr einig ;) Ich denke auch, dass ein Buch meist durch sich überzeugen muss und nicht nur, weil ich jetzt unbedingt weiterlesen will, damit ich weiß, wie das ganze ausgeht ;)

    Liebe Grüße
    Jenny ♥
    Mein Beitrag zur Montagsfrage

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  5. Mir geht es da ganz ähnlich wie Dir. Cliffhanger mag ich nicht, aber ich lese auch selten Reihen, daher gehen sie ohnehin an mir vorbei.

    Offene Enden können richtig super sein, wenn der Autor bewusst Spuren legt und das Ende so schreibt, dass der Film im Kopf sofort weitergeht oder man ins Grübeln kommt. Wenn es hingegen so wirkt, als würde einfach ein Kapitel fehlen, ist es eher unbefriedigend.

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    1. Wenn die Richtung bei einem Ende angedeutet ist und ich dann die Geschichte im Kopf weiter spinnen kann, finde ich das in Ordnung; wenn eine Geschichte einfach plötzlich zu Ende ist - das mag ich dagegen gar nciht.

      LG Sabine

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  6. Schön gegliedert! Bei Cliffhangern unterstellt man oft, dass es ne Verkaufsstrategie ist - die Frage ist, von wem. Ich kann mir gut vorstellen (und solche Fälle gab es schon), dass Verlage das fordern, um langfristig Sicherheit zu haben, während Autoren ihren Figuren gern begraben würden.

    Offene Ende.. mir fällt leider keines ein, aber ich mag's nicht, wenn Dinge unaufgeklärt sind.

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    1. Ich glaube auch, dass es eher die Verlage sind, die das "einfordern" - aber schade finde ich das wirklich. Aber da hat der Autor dann leider kaum Möglichkeiten, sich diesen WÜnschen zu entziehen.

      LG Sabine

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