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[Rezension] Siri Hustvedt - "Ghost Stories"

Siri Hustvedt - Ghost Stories
Erinnerungen
 

 Originaltitel: „Ghost Stories“ (5.5.2026)
 Übersetzer:  Uli Aumüller, Grete Osterwald
 Verlag: Argon Hörbuch
 ISBN-13: 978-3-732-48664-9
 Dauer: 670 Minuten
 Erschienen: 13.3.2026
 Sprecher: Eva Mattes, Heikko Deutschmann

   
Zum Inhalt
„Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt geworden: eine allzeit spürbare Präsenz, schmerzlich und tröstlich zugleich. Sie trägt seine Jacke, sie meint seine Zigarillos im Haus zu riechen, sie liest seine Bücher von neuem. Und zum ersten Mal seit langer Zeit liest sie ihre eigenen Liebesbriefe, vom Beginn einer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währen sollte.
Mit ihrem beispiellosen Trauer-, Gedächtnis- und Liebesbuch nähert sie sich dem unmöglichen Wunsch, Paul zu neuem Leben zu erwecken. Und Paul selbst kommt zu Wort, mit Briefen, die er für den Monate vor seinem Tod geborenen Enkel Miles hinterlassen hat.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Harper Lee - "Wer die Nachtigall stört..."

Harper Lee - Wer die Nachtigall stört...
Moderner Klassiker
 

Originaltitel: „To Kill a Mockingbird“ (1960)
Übersetzerin: Claire Malignon
ISBN-13: 978-3-839-89431-6
Dauer: 742 Minuten
Erschienen: 25.09.2019
Sprecherin: Eva Matthes 

   
Zum Inhalt
„Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer »ehrbaren« Mitbürger zum Trotz.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Siri Hustvedt - "Der Sommer ohne Männer"

Siri Hustvedt - Der Sommer ohne Männer
Gegenwartsliteratur

Verlag: Argon Hörbuch
Umschlaggestaltung: Stephan Siebert, Berlin nach dem Entwurf des Buchumschlags von ANZINGER/WÜNSCHNER/RASP, München
Umschlagabbildung: plainpicture/Onimage
ISBN-13: 9-7838-3981-0941
Dauer: 6 CDs, 414 Minuten
Erschienen: 3, Februar 2012

Buchrückentext
„Die New Yorker Dichterin Mia und der Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine „Pause“. Mia stellt fest, dass die Pause viel jünger ist als sie und überdies Boris Laborassistentin. Nach einem Zusammenbruch braucht sie eine Pause, fährt alleine in ihre Geburtsstadt in Minnesota und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer Mutter. Mia brütet über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Und langsam, ganz langsam entdeckt sie sich und das Laben neu.“

[Höreindruck] Christine Brückner – "Jauche und Levkojen"

Christine Brückner – Jauche und Levkojen
Familienroman

Verlag: Random House Audio
ISBN-13: 9783898307154
Dauer: 4 CDs, 265 min
Sprecher: Eva Mattes

Buchrückentext
„Das ungeschönte lebendige Bild einer nicht wiederkehrenden Welt und zugleich das Werk, das den Erfolg Christine Brückners maßgeblich begründete: die Geschichte der Maximiliane von Quindt, der erste Teil der auch in ihrer Verfilmung berühmten Poenichen-Trilogie: „…meisterhaft in Sprache, Dialogen, Bildern und Schilderungen.““

Meine Meinung
Dies ist der erste Band der Poenichen Trilogie - die Geschichte einer Gutsfamilie in Pommern im frühen 20. Jahrhundert. Maximiliane Quindt wird im August 1918 geboren, ihren Vater lernt sie nie kennen, da er im Krieg verstirbt, ihre Mutter ist fürs Landleben einfach nicht gemacht und verlässt daher den Hof, um ihr Glück in Berlin zu suchen. Maximiliane wächst bei den Großeltern auf, erlebt eine behütete Kindheit, eine Schulzeit mit Höhen und Tiefen, jedoch immer eng verbunden mit dem Gut und den geliebten Großeltern. Selbst nach ihrer Hochzeit bleibt sie auf dem Land, ihr Mann ist meist außerhaus, besucht sie und die Kinder nur selten. Doch der Krieg rückt näher und Maximiliane muss als Flüchtende den Hof verlassen.

Ich liebe Familiengeschichten und hätte bei dieser Trilogie vielleicht besser zum klassischen Buch als zum Hörbuch gegriffen. Denn leider muss ich sagen, dass mir zwar der Inhalt gut gefallen hat, jedoch die Sprecherin Eva Mattes mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Ihre Stimme ist monoton, hat kaum Höhen und Tiefen und vermittelt eine Traurigkeit und Melancholie, die nicht durchgängig zum Buch passt. Ich habe mich daher leider durchs Hörbuch gequält und auch nur durchgehalten, weil es ja ein eher kurzes Hörbuch ist.

Die Geschichte dagegen hat mir sehr gefallen und vielleicht lese ich einfach die weiteren Teile, anstatt sie zu hören. Die Stimmung auf dem Gutshof und der Zusammenhalt der Familie werden wirklich toll geschildert und sind überzeugend. Der Großvater als „Kopf der Familie“ ist zwar streng, dafür aber gerecht und sehr faszinierend. Er hält die Familie zusammen, auch über die Grenzen hinweg, und vermittelt immer das Gefühl von Zugehörigkeit und Geborgenheit. Auch Maximiliane hat mir gut gefallen, als Kind liebenswert und wissbegierig, zeigt sie vor allem als junge Frau Größe und Stärke und wird mir mit zunehmendem Alter immer sympathischer.

Das Ende des ersten Bandes ist offen, man merkt, dass die Geschichte als Trilogie angelegt ist, denn es gibt keinen wirklichen Abschluss. Vielleicht greife ich wirklich bald zum Buch, denn Christine Brückner konnte mich überzeugen, Eva Mattes leider gar nicht.