Posts mit dem Label Suhrkamp-Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Suhrkamp-Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

[Rezension] Svenja Leiber - "Nelka"

Svenja Leiber - Nelka
Zwei Zeitebenen
 

ISBN-13: 978-3-51843-276-1
Seiten: 200 Seiten
Erschienen: 18.2.2026
Umschlaggestaltung: Lübbeke Naumann Thoben, Köln
Umschlagabbildung: Ölgemälde von Linda Apple, Columbus, OH, USA

   
Zum Inhalt 
„Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Leseeindruck] Simone Buchholz - "Unsterblich sind nur die anderen"

Simone Buchholz - Unsterblich sind nur die anderen
Gegenwartsliteratur
 

 Verlag: Suhrkamp Nova
 ISBN-13: ‎978-3-518-47276-7
 Seiten: 265 Seiten
 Erschienen: 26.9.2022
 Umschlaggestaltung: Designbüro Lübbeke, Naumann, Thoben, Köln
 Umschlagfotos: Gerald von Foris, Daniel Harwardt /Getty Images

   
Buchrückentext
„Drei Männer verschwinden auf dem Weg nach Island. Zwei Frauen machen sich auf den Weg, um nach ihnen zu suchen. Sie besteigen dieselbe Nordatlantikfähre wie ihre Freunde in der festen Überzeugung, bald wieder zu Hause zu sein. Aber schon in den ersten Tagen an Bord merken sie, dass auf der MS Rjúkandi die Uhren anders ticken – sehr, sehr anders…“

[Leseeindruck] Annie Ernaux - "Die Jahre"

Annie Ernaux - Die Jahre
Zeitgenössische Literatur
 

 Originaltitel: „Les années“ (2008)
 Übersetzerin: Sonja Finck
 Verlag: Suhrkamp-Verlag
 ISBN-13: 978-3-518-46968-2
 Seiten: 224 Seiten
 Erschienen: 17.6.2019
 Umschlagfoto: Privatarchiv Annie Ernaux. 
 Umschlaggestaltung: Rothfos & Gabler, Hamburg

   
Zum Inhalt
„Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die sogenannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben – unser Leben, das Leben – in eine völlig neuartige Erzählform ein.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Leseeindruck] Gert Ledig - "Vergeltung"

Gert Ledig - Vergeltung
Zeitgenössische Literatur
 

ISBN-13: 978-3-518-18851-8
Seiten: 233 Seiten
Ersterscheinung: 25.10.2004
Umschlaggestaltung: Hermann Michels und Regina Göllner
Umschlagfoto: Armin Smailovic
Kommentar: Florian Radvan 

   
Buchrückentext
„Die Stadt brannte seit drei Tagen, und seitdem heulten die Sirenen regelmäßig zu spät. Es war, als würden sie absichtlich so in Betrieb gesetzt, denn zwischen dem Zerbomben brauchte man Zeit zum Leben. Das war der Beginn.“ 

[Rezension] Isabel Allende - "Eva Luna"

Isabel Allende - Eva Luna
Gegenwartsliteratur
 

Originaltitel: „Eva Luna“ (1987)
Übersetzerin: Lieseotte Kolanoske
ISBN-13: 978-3-518-39389-8
Seiten: 393 Seiten
Erschienen: 1.1.1998
Umschlaggestaltung: Willy Fleckhaus und Rolf Staudt

   
Buchrückentext
„Ihre Mutter: ein Findelkind, ihr Vater: ein Indio mit gelben Augen, sie selbst mit sieben Jahren ein Waisenkind und bereits als Dienstmädchen bei einer strengen Patronin. Doch durch alle turbulenten Ereignisse und politischen Wirren hindurch findet Eva Luna, die sich, außer zur Liebe, nur zum Erzählen berufen fühlt, ihr Glück.“

[Leseeindruck] Raymond Queneau – "Zazie in der Metro"

Raymond Queneau – Zazie in der Metro 
Gegenwartsliteratur 

Umschlaggestaltung: Brian Barth
ISBN 13: 978-3-518-42861-0
Seiten: 240 Seiten
Erschienen: 13. Mai 2019
Originaltitel: „Zazie dans le Métro“
Übersetzer: Frank Heibert

Zum Inhalt
„Madame Grossestittes will ungestörte Stunden mit ihrem Liebhaber verbringen. Deshalb übergibt sie ihre Tochter Zazie gleich bei der Ankunft an der Gare d’Austerlitz ihrem Bruder Gabriel, der in einem Cabaret arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt die freche Zazie Gabriels Frau Marceline kennen, den Taxifahrer Charles, Turandot, dem die Kneipe unten im Haus gehört, die Kellnerin Mado, den Papagei Laverdure und vor allem das überbordende Paris selbst. Zazie hat einen einzigen Herzenswunsch – sie will einmal im Leben mit der Metro fahren. Doch die wird ausgerechnet an diesem Wochenende bestreikt.“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Hermann Hesse – "Narziß und Goldmund"

Hermann Hesse – Narziß und Goldmund 
Klassiker

Verlag: Suhrkamp-Verlag
Umschlag: Michels, Göllner, Zegarzewski
ISBN 13: 978-3-518-46356-7
Seiten: 465 Seiten
Erschienen: 17. Juni 2012

Zum Inhalt
„Die zwei Urprinzipien, untrennbar miteinander verbunden: Narziß, Denker und Asket, verkörpert den Logos. Sein Freund Goldmund den Eros. Narziß steigt auf zum Abt, während Goldmund als Künstler ein unstetes Wanderleben führt, bis ihn sein Weg zurück ins Kloster bringt. Zwei Lebensentwürfe, wie sie nicht gegensätzlicher sein könnten, in einem Roman, der bis heute eine große Faszination ausstrahlt.“ (Quelle: Der Hörverlag)

[Leseeindruck] Elena Ferrante - "Meine geniale Freundin"

Elena Ferrante - Meine geniale Freundin
Roman

Verlag: Suhrkamp-Verlag
ISBN 13: 978-3518425534
Seiten: 422 Seiten
Erschienen: 29. August 2016
Originaltitel: „L’amica geniale“
Übersetzer: Karin Krieger

Zum Inhalt
„Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.
Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?“ (Quelle: Verlagsseite)

[Rezension] Sylvia Plath - "Die Glasglocke"

Sylvia Plath - Die Glasglocke
Roman

Verlag: Suhrkamp-Verlag
Einbandgestaltung: Göllner/Michels
ISBN-13: 978-3-518-46060-3
Seiten: 262 Seiten
Erschienen: 23. März 2009

Zum Inhalt 
„»Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich wollte.« Die Collegestudentin Esther Greenwood, von Preisen und Stipendien überhäuft, verbringt im »schwarzen Sommer« von 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.“ (Quelle: www.suhrkamp.de)

[Rezension] Carlos Ruiz Zafón - "Der Schatten des Windes"

Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes (Barcelona #1)
Roman

Verlag: Suhrkamp-Verlag
Umschlag: Göllner, Michels, Zegarzewski
ISBN-13: 978-3-518-45800-6
Seiten: 563 Seiten
Erschienen: 29. August 2005

Zum Inhalt 
Als der junge Daniel mit seinem Vater zum „Friedhof der verlorenen Bücher“ geht, ahnt er noch nicht, dass dieser Besuch sein ganzes Leben beeinflussen wird. Er wird ein Buch auswählen, um das er sich sorgen soll, vor allem soll David verhindern, dass das Buch jemals verschwinden wird. „Der Schatten des Windes“ von dem Autor Julián Carax zieht ihn magisch an und es ist wie ein Sog, der von dem Buch ausgeht. Denn es birgt ein Geheimnis, das gelüftet werden will – doch das ist nicht ganz ungefährlich und wird David einige Jahre begleiten.

[Rezension] Gideon Lewis-Kraus - "Die irgendwie richtige Richtung – Eine Pilgerreise"

Gideon Lewis-Kraus - Die irgendwie richtige Richtung – Eine Pilgerreise
Gegenwartsliteratur

Verlag: suhrkamp nova
Umschlagillustration: Tim Dinter
ISBN-13: 978-3-518-46465-6
Seiten: 381 Seiten
Erschienen: 16. September 2013

Buchrückentext
„Jakobsweg – Zielstrebigkeit – 10. Juni«. Was soll das? Er kann sich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum er das in sein Notizbuch geschrieben hat. Gideon ruft seinen Freund Tom an, und der weiß es. Sie sind zum gemeinsamen Pilgern verabredet. Am 10. Juni geht es los. Der Weg ist das Ziel, alles andere ist egal. Hauptsache, die Richtung stimmt, irgendwie. Santiago di Compostela ist weit entfernt, aber Berlin mit seinen Galerieeröffnungen, Bars und Clubs glücklicherweise auch. Pilgernd will er sich von den Zwängen der grenzenlosen Freiheit befreien. Und der ersten großen Krise seines Lebens entkommen, in die er geriet, als der Vater, ein schwuler Rabbi aus New Jersey, die Familie verließ, um mit seinem Freund zusammenzuziehen.Pilgernd , immer weiter – nach Japan zu den Tempeln von Shikoku, in die Ukraine zum Grab eines jüdischen Mystikers – kommt er dem eigenen Glück und dem Mysterium seiner Familie, Vaters verborgenem Leben, auf die Spur. Zum Schluss hat sich etwas verändert, er hat sich verändert. Er hat das Rätsel seines Lebens gelöst.“