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[Rezension] Gideon Lewis-Kraus - "Die irgendwie richtige Richtung – Eine Pilgerreise"

Gideon Lewis-Kraus - Die irgendwie richtige Richtung – Eine Pilgerreise
Gegenwartsliteratur

Verlag: suhrkamp nova
Umschlagillustration: Tim Dinter
ISBN-13: 978-3-518-46465-6
Seiten: 381 Seiten
Erschienen: 16. September 2013

Buchrückentext
„Jakobsweg – Zielstrebigkeit – 10. Juni«. Was soll das? Er kann sich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum er das in sein Notizbuch geschrieben hat. Gideon ruft seinen Freund Tom an, und der weiß es. Sie sind zum gemeinsamen Pilgern verabredet. Am 10. Juni geht es los. Der Weg ist das Ziel, alles andere ist egal. Hauptsache, die Richtung stimmt, irgendwie. Santiago di Compostela ist weit entfernt, aber Berlin mit seinen Galerieeröffnungen, Bars und Clubs glücklicherweise auch. Pilgernd will er sich von den Zwängen der grenzenlosen Freiheit befreien. Und der ersten großen Krise seines Lebens entkommen, in die er geriet, als der Vater, ein schwuler Rabbi aus New Jersey, die Familie verließ, um mit seinem Freund zusammenzuziehen.Pilgernd , immer weiter – nach Japan zu den Tempeln von Shikoku, in die Ukraine zum Grab eines jüdischen Mystikers – kommt er dem eigenen Glück und dem Mysterium seiner Familie, Vaters verborgenem Leben, auf die Spur. Zum Schluss hat sich etwas verändert, er hat sich verändert. Er hat das Rätsel seines Lebens gelöst.“