[Rezension] Petra Schier - "Das Haus in der Löwengasse"

Petra Schier - Das Haus in der Löwengasse
Historischer Roman

Verlag: Rowohlt-Verlag
Umschlaggestaltung: any.way, Cathrin Günther
Umschlagabbildung: Michael Trevillion/Trevillion Images
ISBN-13: 978-3-499-25901-2
Seiten: 350 Seiten
Erschienen: 1. September 2012

Buchrückentext
„Nur das Schicksal kennt ihren Weg. Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste. Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg?“

[Rezension] David Lozano Garbala – "Puerta Oscura - Totenreise"

David Lozano Garbala – Puerta Oscura - Totenreise
Jugendbuch, Fantasy

Verlag: Loewe-Verlag
Umschlaggestaltung: Christian Keller
Umschlagillustration: Alfonso Ruano, Pablo Nunes
ISBN-13: 9783785568637
Seiten: 607 Seiten
Erschienen: 15. Juni 2010

Buchrückentext
„Pass auf, wenn du die Dunkle Pforte durchschreitest! Du begibst dich direkt in die HÖLLE. Du hast nur sieben Tage Zeit in der Ewigkeit. Dann schließt sich die Pforte wieder. Für immer.“

[Höreindruck] Christine Brückner – "Jauche und Levkojen"

Christine Brückner – Jauche und Levkojen
Familienroman

Verlag: Random House Audio
ISBN-13: 9783898307154
Dauer: 4 CDs, 265 min
Sprecher: Eva Mattes

Buchrückentext
„Das ungeschönte lebendige Bild einer nicht wiederkehrenden Welt und zugleich das Werk, das den Erfolg Christine Brückners maßgeblich begründete: die Geschichte der Maximiliane von Quindt, der erste Teil der auch in ihrer Verfilmung berühmten Poenichen-Trilogie: „…meisterhaft in Sprache, Dialogen, Bildern und Schilderungen.““

Meine Meinung
Dies ist der erste Band der Poenichen Trilogie - die Geschichte einer Gutsfamilie in Pommern im frühen 20. Jahrhundert. Maximiliane Quindt wird im August 1918 geboren, ihren Vater lernt sie nie kennen, da er im Krieg verstirbt, ihre Mutter ist fürs Landleben einfach nicht gemacht und verlässt daher den Hof, um ihr Glück in Berlin zu suchen. Maximiliane wächst bei den Großeltern auf, erlebt eine behütete Kindheit, eine Schulzeit mit Höhen und Tiefen, jedoch immer eng verbunden mit dem Gut und den geliebten Großeltern. Selbst nach ihrer Hochzeit bleibt sie auf dem Land, ihr Mann ist meist außerhaus, besucht sie und die Kinder nur selten. Doch der Krieg rückt näher und Maximiliane muss als Flüchtende den Hof verlassen.

Ich liebe Familiengeschichten und hätte bei dieser Trilogie vielleicht besser zum klassischen Buch als zum Hörbuch gegriffen. Denn leider muss ich sagen, dass mir zwar der Inhalt gut gefallen hat, jedoch die Sprecherin Eva Mattes mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Ihre Stimme ist monoton, hat kaum Höhen und Tiefen und vermittelt eine Traurigkeit und Melancholie, die nicht durchgängig zum Buch passt. Ich habe mich daher leider durchs Hörbuch gequält und auch nur durchgehalten, weil es ja ein eher kurzes Hörbuch ist.

Die Geschichte dagegen hat mir sehr gefallen und vielleicht lese ich einfach die weiteren Teile, anstatt sie zu hören. Die Stimmung auf dem Gutshof und der Zusammenhalt der Familie werden wirklich toll geschildert und sind überzeugend. Der Großvater als „Kopf der Familie“ ist zwar streng, dafür aber gerecht und sehr faszinierend. Er hält die Familie zusammen, auch über die Grenzen hinweg, und vermittelt immer das Gefühl von Zugehörigkeit und Geborgenheit. Auch Maximiliane hat mir gut gefallen, als Kind liebenswert und wissbegierig, zeigt sie vor allem als junge Frau Größe und Stärke und wird mir mit zunehmendem Alter immer sympathischer.

Das Ende des ersten Bandes ist offen, man merkt, dass die Geschichte als Trilogie angelegt ist, denn es gibt keinen wirklichen Abschluss. Vielleicht greife ich wirklich bald zum Buch, denn Christine Brückner konnte mich überzeugen, Eva Mattes leider gar nicht.


[Rezension] Peter Hakenjos – "Alt und frei: Stories vom Lieben und Lästern"

Peter Hakenjos – Alt und frei: Stories vom Lieben und Lästern
Erzählungen

Verlag: BoD
Umschlaggestaltung: BoD – Books on Demand
ISBN-13: 9783844890891
Seiten: 114 Seiten
Erschienen: 19. September 2012

Buchrückentext
„Kurzgeschichten zum Altwerden und der Freiheit, die es dem Menschen gibt. Kurzgeschichten, die mit einem Augenzwinkern davon erzählen, dass wir im Alter uns nicht mehr den Zwängen der Jugend unterwerfen müssen und das Recht haben, frei von Vorschriften und sinnlosen Moralvorstellungen zu leben.“

[Rezension] Liz Trenow - "Das Kastanienhaus"

Liz Trenow - Das Kastanienhaus
Familiengeschichte, historischer Roman

Verlag: Blanvalet-Verlag
Umschlaggestaltung: bürosüd°, München
Umschlagabbildung: Getty Images/Stone/Michael Busselle und bürosüd°, München
ISBN-13: 978-3442381180
Seiten: 448 Seiten
Erschienen: 15. Juli 2013

Buchrückentext
„England 1938: Lily Verner ist jung, lebenslustig und will etwas von der Welt sehen, doch der heraufziehende Zweite Weltkrieg macht ihre Reisepläne zunichte. Stattdessen arbeitet sie in der väterlichen Seidenweberei. Dort verliebt Lily sich in den deutschen Flüchtling Stephan – eine unmögliche Liebe in Kriegszeiten. Stephan wird des Landes verwiesen, und Lily bleibt nur die drückende Verantwortung für die Produktion der kriegswichtigen Fallschirmseide, die seit dem Tod des Vaters allein auf ihren Schultern lastet. Eine Verantwortung, die zu einem fatalen Fehler führt, der Lilys Leben für immer verändern wird …“