31. Januar 2026

[Monatsrückblick] Januar 2026

Januar 2026

Da ist der erste Monat im Jahr 2026 schon um - und für mein Gefühl ist er einfach dahingerast. Der Winter hat sogar hier in Köln kurz halt gemacht (zum Glück nicht in den Ausmaßen wie im Norden...), jetzt kann es für mein Dafürhalten aber gerne endlich Frühjahr werden. 😀

So viel los war bei mir im Januar gar nicht - klar, ich war bei meinen Lesekreisen, war auf einem Treffen mit Kölner Buchbloggern und Bookstagrammern, habe mich über das Wetter geärgert (was aber daran liegt, dass ich Fahrradfahrer bin - und wenn Schnee, Eis oder strömender Regen ist, kann ich nicht fahren und muss auf den ÖPNV umsteigen...) und im Job viel Arbeit gehabt. 

Ein Highlight habe ich aber zudem - ich war bei einem Bloggertreffen, das der KiWi-Verlag veranstaltet hat und bei dem Maria Menke ihren Debütroman vorgestellt hat - "Spielverderberin" hatte ich schon gelesen (und pssst - sehr gemocht), der Nachmittag und die Gespräche mit Marie haben dem Ganzen aber noch eins draufgesetzt. Es hat viel Spaß gemacht - daher auch an dieser Stelle noch mal danke schön. 
 
Jetzt aber noch ein Blick zurück in den Januar mit allen Büchern und Hörbüchern:
 




Das habe ich im Januar gelesen und gehört:

Simone van der Vlugt
"Die Unternehmerin von Amsterdam"
Hier entführt die Autorin nach Amsterdam, ins späte 19. Jahrhundert - zwei Frauen im Kampf mit den damalig geleitenden Konventionen.  Es war interessant und unterhaltsam - auch wenn die Käsefabrik dann doch nicht eine so große Rolle spielt.

gute 4/5 Sternen | meine Rezension
Marie Menk
"Spielverderberin"
Ein atmosphärisch dichtes Debüt, das die Abgründe junger Freundschaften und die Last der Schuld eindringlich beleuchtet - freue dich auf den 12.2. da erscheint das Buch.  

gute 4/5 Sternen
Szczepan Twardoch
"Kälte"
In der Gegenwart reist ein Erzähler auf einer Segelyacht in arktischen Gewässern, dort stößt er auf die Aufzeichnungen von Konrad Widuch, einem ehemaligen schlesischen Revolutionär, der 1946 aus einem sowjetischen Gulag floh. KLingt spannend, der sperrige Schreibstil aber von Widuchs Aufzeichnungen haben mir es sehr schwer gemacht.  

3/5 Sternen

Sylvie Schenk
"Maman"
Sylvie Schenk zeichnet ein eher fragmentarisches Bild ihrer Mutter – entstanden ist eine stilistisch eigenwillige Rekonstruktion eines Lebens, das sich durch eine formale Strenge auszeichnet, mich aber emotional nicht abholen konnte.  

3/5 Sternen
Leodora Durlington
"The Exes"
Eine  Frau, die drei Ex-Freunde auf dem Gewissen hat - und die sich nun mit ihrem Ehemann streitet und schlimmstes befürchtet. Eins spannender Roman mit sehr vielen Überraschungen und Wendungen.  

knappe 4/5 Sternen
Roman Graf
"Niedergang
Ein Ehepaar auf einer anspruchsvollen Bergtour - man sollte dem Bergsteigen schon etwas abgewinnen, denn hier gibt es viele Beschreibungen, vor allem aber ist es auch eine Charakterzeichnung bzw. die Zeichnung einer Beziehung, die an dem Berg zu zerbrechen droht.  

5/5 Sternen

Laura Pearson
"Mrs. Mabels letzte Liste"
Ein wunderbarer Wohlfühlroman über einen mutigen Neuanfang im hohen Alter. Dabei ist es nicht eine Liste, die im Mittelpunkt und abgearbeitet werden will, vielmehr sind es Beziehungen, Freundschaften und das Miteinander, die die Geschichte ausmachen.

gute 4/5 Sternen | meine Rezension
Maud Ventura
"Der Rache Glanz"
Einblicke in die glitzernde Welt der Musikindustrie - leider sehr langatmig und ohne Dynamik und Spannung. Das hat auch der Plotttwist am Ende nicht wettmachen können. 

2/5 Sternen | meine Rezension
Irene Dische 
"Prinzessin Alice"
Eine faszinierende historische Persönlichkeit trifft auf einen sehr eigenwilligen, witzig-ironischen Schreibstil - für mich harmonierte diese Kombination leider nicht, da die emotionale Tiefe zugunsten einer sprunghaften Abenteuer-Dramaturgie verloren ging. Schade. 

3,5/5 Sternen

Jacqueline O'Mahony
"Sing, wilder Vogel, sing"
Beeindruckend! Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die wegen der Hungersnot in Irland im Jahr 1849 nach Amerika auswandert - spannend und unterhaltsam und zudem ein interessanter Einblick in die Zeitgeschichte.

gute 4/5 Sternen | meine Rezension
Elina Penner
"Die Unbußfertigen"
Zehn Influencer, isoliert in einem einsamen Herrenhaus, um sich damit zu beschäftigen, was sie im Internet eigentlich machen - ein messerscharfer Blick auf die Abgründe der Social-Media-Welt, eine gelungene Gesellschaftskritik, die spannend und unterhaltsam zu hören ist.

gute 4/5 Sternen | meine Rezension
Julian Barnes
"Abschied(e)"
Julian Barnes ist am Ende seines Lebens und verabschiedet sich mit diesem Werk von seiner Leserschaft - eher ein Essay denn ein Roman mit Gedanken über das Leben. 

3,5/5 Sternen

Doris Dörrie
"Wohnen"
Formal geht es um das Thema Wohnen - eigentlich aber erzählt Doris Dössie aus ihrem Leben und nimmt die Wohnungen als "roten Faden". Sehr interessant! 

gute 4/5 Sternen
Eva Lohmann
"Das leise Platzen unserer Träume"
Ein Mann  zwei Frauen - ein  feinfühliges Werk über die Schwierigkeit, sich das Scheitern eigener Lebensentwürfe einzugestehen. Eva Lohmann beschreibt das Zerbrechen von Träumen präzise und unaufgeregt - ich  konnte mich der ruhigen Geschichte jedenfalls nicht entziehen.  

5/5 Sternen | meine Rezension
Katja Riemann
"Nebel und Feuer"
Den einstieg fand ich großartig, dann aber entpuppt sich das Buch zu einer Mischung aus Dystopie und Kriminalroman, eine Wendung, die mir nicht so gefallen hat. 

3,5/5 Sternen

(Die Bild- bzw. Coverrechte liegen beim jeweiligen Verlag.)



Wie war denn dein Lesemonat? Lass mir gerne einen Link da, dann kann ich mich ein wenig bei dir umschauen.


                                                                                                        Liebe Grüße

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