[Leseeindruck] Ashley Carrington - "Hickory Hill"

Ashley Carrington - Hickory Hill
Historischer Roman

Verlag: Droemer-Knaur-Verlag
ISBN 13: 978-3-426-60715-2
Seiten: 287 Seiten
Erschienen: 1997

Zum Inhalt
„Alice Shadwells Welt gerät aus den Fugen: Sie erhält die erschütternde Nachricht, dass ihr über alles geliebter Vater auf seiner Tabakplantage in Virginia bei einem Reitunfall ums Leben gekommen ist. Obwohl es mit ihrer Gesundheit nicht zum Besten steht, beschließt das junge Mädchen, ihre Heimat England zu verlassen und das Erbe ihres Vaters anzutreten. Doch auf der Plantage im fernen Amerika, auf der sie eine glückliche Kindheit verbracht hat, soll Alice niemals ankommen …“ (Quelle: Amazon)

Meine Meinung
Hinter dem Pseudonym Ashley Carrington verbirgt sich der Autor Rainer M. Schröder, von dem ich schon einige spannende historische Romane gelesen habe – und auch als Ashley Carrington hat er mich schon fesseln können. Diesmal jedoch war ich enttäuscht – zu vorhersehbar und zu langatmig hat er diese Geschichte erzählt. 

Alice erbt nach einem Reitunfall ihres Vaters das Anwesen Hickory Hill, mit dem sie viel verbindet – doch ihr geht es gesundheitlich nicht gut, so dass sie Sorge hat, niemals ihr Erbe antreten zu können. Bevor es nun einem entfernten Cousin in die Hände fällt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir noch gut gelungen und es ist auch eine gewisse Spannung aufgekommen. Als aber einmal Alice Plan gefasst war, wurde die Geschichte langatmig, weil alles vorhersehbar war und keine Überraschungen oder unerwartete Wendungen mehr eingetreten sind. Die Figuren sind sehr klischeehaft geraten, so dass man auch deren Handlungen erahnen konnte – und auch hier hat sich der Autor leider nichts Spannendes einfallen lassen. Immerhin war er darin dann konsequent, denn auch das Ende war dann vorauszusehen.

Insgesamt wirkt die ganze Geschichte etwas „verstaubt“ und man merkt, dass sie schon vor einigen Jahren geschrieben wurde. Der Schreibstil ist locker leicht, flott zu lesen und auch lebendig, das aber kann den enttäuschenden Plot dann auch nicht retten.

Für mich ist dieses Buch eines derer, die man nicht unbedingt gelesen haben muss – ich gebe daher wohlgesonnene 3 von 5 Sternen, spreche aber keine Leseempfehlung aus.


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