[Leserunde] Lesley Pearse - "Das Geheimnis von Carlisle"


Lesley Pearse - Das Geheimnis von Carlisle

Ich habe schon einige Bücher von Lesley Pearse gelesen und die meisten haben mich auch begeistert - klar, das ich natürlich auch das neue Buch von ihr lesen muss. Die liebe Hibi vom Blog "In the prime time of life" kennt die Autorin noch nicht - deshalb lesen wir jetzt gemeinsam "Das Geheimnis von Carlisle". Ich bin schon sehr gespannt, ob mich auch dieses Buch überzeugen kann. 

Zum Inhalt
""Verzeiht mir" – das sind die einzigen Worte, die Flora ihrer Familie hinterlässt, als sie sich das Leben nimmt. Bis zu diesem schrecklichen Tag war ihre Tochter Eva davon überzeugt, in einer heilen, glücklichen Familie zu leben. Doch als sie erfährt, dass Flora ihr ein Atelier in London vermacht hat, von dem sie nie etwas wusste, wird Eva klar, dass sie ihre Mutter kaum gekannt hat. Sie begibt sich auf Spurensuche – und bringt Geheimnisse ans Tageslicht, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wären …" (Quelle: Bastei-Lübbe-Verlag)

Der Ablauf
Jeder liest, so schnell er mag. Das Fazit zu den einzelnen Abschnitten kann unter dem jeweiligen Leseabschnitt als Kommentar eintragen - bitte achte darauf, dass du den richtigen Abschnitt erwischst, denn es soll ja keiner gespoilert werden. :-)

Einteilung
Leseabschnitt 1: Kapitel 1 - 6 
Leseabschnitt 2: Kapitel 7 - 11
Leseabschnitt 3: Kapitel 12 - 17
Leseabschnitt 4: Kapitel 18 - 24
Leseabschnitt 5: Kapitel 25 - Ende


Teilnehmer
Hibi vom Blog "In the prime time of life"
und ich :-)

Wer mitlesen möchte, kann natürlich gerne jederzeit mit einsteigen. Einfach kurz melden, ich werde dich dann in die Teilnehmerliste aufnehmen. Auch Stalker sind herzlich willkommen - wir freuen uns über jeden Kommentar! 
                                                                      
                                                                                    Liebe Grüße

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Liebe Sabine,
      ich werde heute Abend mit dem Buch starten. Erstmal musste ich mein letztes Buch rezensieren und nun wartet noch etwas Familienzeit auf mich. Wie ich sehe, hast du schon gestartet und nun bin ich gespannt, wie das Ganze auf mich wirken wird.
      Bis später ;-)

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  2. Antworten
    1. Ich habe ja gestern schon in das Buch reingelesen, deshalb bin ich mit dem ersten Leseabschnitt nun schon durch. Der Einstieg ist mir gut gelungen, und eigentlich gefällt es mir auch ganz gut, dennoch habe ich einige Anmerkungen.

      Zum einen stimmt für mich das Zeitgefühl irgendwie nicht - die Geschichte spielt ja (bisher) im Jahr 1991, für mich fühlt es sich aber ganz anders an - irgendwie erinnern mich die Figuren eher an die 50er oder 60er Jahre. Geht dir das auch so, Hibi? Dass Eva nicht die leibliche Tochter von Andrew ist, fand ich ziemlich offensichtlich, daher war ich auch nicht überrascht. Aber ich finde Eva einfach nicht schlüssig - sie wirkt so lieb und verantwortungsbewusst, kaum zu glauben, dass sie auch eine "böse" Phase hatte ... Andrew ist mir ein wenig zu einfach gestaltet - aber ich hoffe, dass wir mit der Familie nun nicht mehr viel zu tun haben werden, dafür aber in Floras Vergangenheit reisen.

      Den Schreibstil mag ich - so kenne ich das auch von anderen Büchern der Autorin - gut zu lesen und sehr eingängig.

      Jetzt bin ich malgespannt, wie es weitergeht.

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    2. Oh, du bist ja fleißig dabei, Sabine.
      Angefangen habe ich schon, nur habe ich den kompletten Abschnitt noch nicht geschafft, weil dann gestern Abend ein Bericht über Eisherstellung/-kreationen lief.^^
      Drei Kapitel habe ich somit geschafft, aber das eine oder andere kann ich schon dazu sagen.
      Was Eva betrifft, gebe ich dir vollkommen recht. Noch vor der Bombe hatte ich das im Gefühl. Den Zeitpunkt fand ich furchtbar und die Art und Weise von Andrew erstrecht.
      Eva hat ganz offensichtlich eine Entwicklung ohne die LeserInnen durchgemacht. Wir bekommen nur einen Hauch davon mit und eine reife fast 21-jährige präsentiert. Vielleicht bekommst du ja deshalb kein wirkliches Bild ?!
      Bisher mag ich den Stil und die Autorin konnte mich für sich gewinnen. Doch nach drei Kapiteln sagt das ja noch nichts.
      Sophie geht mir so furchtbar auf die Nerven...sie ist kindisch, verzogen und egoistisch.
      Wie Eva erfährt, dass sie nicht wirklich zur Familie gehört, war nun echt hart verpackt. Dass sie nun Fragen und das Gefühl ihre Mutter nicht richtig gekannt zu haben, hat kann ich sehr gut nachvollziehen.
      Lauren und Jack könnten hier sicher weiterhelfen. Ich bin gespannt.

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    3. Einem Bericht über Esherstellung hätte ich bei den Temperaturen letzte Woche auch nicht widerstehen können. :-)

      Mit Sopgie wirst du nicht mehr viel zu tun haben - du kannst aufatmen. :-)


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    4. Den Abschnitt habe ich nun durch und irgendwie läuft das jetzt etwas lapidar weiter. Es passiert nicht viel, viel mehr wird aufgewärmt. Und wie ich sehe, zieht sich das im zweiten Abschnitt weiter. Mal schauen. ;-)

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    5. Ich fürchte, du hast recht...

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  3. Antworten
    1. Gestern habe ich tatsächlich noch den zweiten Abschnitt beendet. Es ist schon merkwürdig, irgendwie will ich immer weiterlesen, dabei ist in diesem Abschnitt gar nicht soo viel passiert. Oder besser gesagt - das, was passiert - packt mich nciht so, wie es wohl eigentlich sein sollte. Ich rede hier von dem Handtaschenklau und dem Überfall. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese "schlimmen" Dinge nur dazu da sind, etwas Gutes folgen zu lassen. Schlecht ist die Botschaft ja nicht, dass auch etwas Schlechtes positive Folgen haben kann, aber ich finde es hier doch etwas plakativ. Oder empfinde ich das falsch oder "zu streng"?

      Was mich ein wenig nervt, sind diese ganzen Gut-Menschen, einer besser als der andere. In England scheinen nur nette Menschen unterwegs zu sein, die sind hilfsbereit, großzügig, stets zu Diensten ...

      Und trotzdem lese ich gerne in diesem Buch. So langsam aber könnte es mal mehr um die Tagebücher gehen - für mich läuft das noch zu sehr nebenher. Aber im dritten Abschnitt wird bestimmt Flora im Mittelpunkt stehen.

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    2. Ich glaube, dass ich einfach etwas ganz anderes bei diesem Buch erwartet habe und das Cover ist nicht ganz unschuldig daran.
      Bisher ist es mir nicht möglich, einen Draht zu Eva zu bekommen.
      Den Einstieg ins Buch fand ich ja noch spannend, aber seitdem man Flora gefunden hat, ist es für mich vorbei, wenn es darum geht, interessiert oder gar gefesselt zu sein. Alles wirkt so gewollt, stets hat Eva Glück im Unglück.
      Wie du siehst, Sabine, bin ich ganz bei dir, was die Empfindung der geschilderten Situationen betrifft.

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    3. Ich finde Eva ja so fürchterlich glatt und gut - sie hat irgendwie keine Kanten, das hat es für mich so schwer gemacht. Und ja - jedes Unglück scheint fast dazu da zu sein, wieder irgendwas gutes zu bewirken...

      Ich bin schon gespannt, wie du die weiteren Abschnitte empfinden wirst.

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    4. Ganz sicher hast du schon bemerkt, dass ich nicht wirklich weiterkomme, Sabine. Ich nehme das Buch, lese zwei, drei Seiten und dann lege ich es wieder weg. Ich werde es bis zum Ende lesen, aber offensichtlich brauche ich etwas Zeit dafür. Bitte sei nachsichtig mit mir.

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    5. Wenn es dir nicht gefällt, musst du dich auch nicht durchquälen - nicht wegen der Leserunde. Wenn du es abbrechen magst - kein Problem. Mach so, wie du magst. :-)

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    6. Nope, jetzt bin ich schon so weit gekommen, dass ich auch wissen mag, wie es ausgeht...nur, dass ich etwas langsamer bin.

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    7. Heute bin ich mal dazu gekommen etwas weiterzulesen. Und im Grunde gibt es zu diesem Abschnitt nicht viel zu sagen. Die auffälligen Dinge hast du ja schon angesprochen und denen kann ich mich nur anschließen. Ich bekomme gar kein so rechtes Bild von Eva und dadurch kann ich auch gar nicht mit ihr fühlen.

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  4. Antworten
    1. Ganz hrlich - ich hatte zwischendruch ja schon mal gedacht, ob Eva überhaupt die Tochter von Flora ist - und prompt gibt es diese Spur von dem verlorenen Kind, in dem es in diesem Kapitel geht. Ob sich das Rätsel des Vaters am Ende überhaupt klärt?
      Ich muss jetzt aber doch weiterlesen, da dieses Kapitel mit einem fiesen Cliffhänger endet - wer hat das Feuer gelegt und wie schwer verletzt ist Eve?

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    2. Kapitel 12 - die Sache mit Myles - Hibi hätte gern ihren Kopf gegen irgendwas geschlagen, leider waren zu viele Leute rundherum.
      So etwas Konstruiertes habe ich selten gelesen...außer vielleicht an anderer Stelle in diesem Buch. Eva passieren die dämlichsten Sachen und bewegt sich zwischen total naiv oder sowas von mutig.
      Vielleicht ist es ja unfähr meinerseits, weil ich ja von Beginn an keinen rechten Draht zu ihr finden konnte. Aber immer wieder ? Echt jetzt ?

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    3. Ich fürchte, das wird sich auch nciht mehr ändern... Also, dass Eva sich zwischen diesen Extremen hin und her bewegt ...

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  5. Antworten
    1. Ich habe gestern beide Abschnitte hintereinander gelesen, deshalb halte ich mich jetzt mal was kürzer - hab sonst Angst zu spoilern. Dass ich es in einem Schwung gelesen habe, liegt nicht an der Spannung, sondern daran, dass ich Urlaub habe und mit dem Buch im Park war.
      In diesem Abschnitt geht es vor allem um Freya. Dass Eva sie besucht, gefällt mir - nur die Motivation leider gar nicht. Klingt wie ein Pflichtbesuch, und nicht, weil sie das Bedürfnis hat. Und dass Freya reagiert, wie sie es tut, hat mich auch nicht gewundert. Hast du Eva in dieser Situation auch als fürchterlich altklug empfunden? Da war sie mir mit ihrer belehrenden Art echt unsympathisch...

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  6. Antworten
    1. Habe ja schon im vorigen Abschnitt geschrieben, dass ich durch bin - mmh. Den letzten Abschnitt fand ich jetzt doch etwas merkwürdig. So, als ob es doch noch krampfhaft ein Happy End geben muss - und innerhalb weiger Seiten findet Eva wieder zu sich. Was ich nicht verstanden habe, warum da nie mal einer von einer Therapie gesprochen hat - bei dem, was Eva alles miterlebt und durchgemacht hat, wäre das doch völlig normal gewesen, sich da professionel helfen zu lassen, sind doch schon die 1990er Jahre. Oder ist das in England anders, wegen anderem Gesundheitssystem?

      Dass Sophie sich auch noch das Leben nimmt, war mir echt zu viel - einfach zu konstruiert und das hätte die Geschichte auch echt nicht gebraucht. Andrews Motivation, das Feuer zu legen - mmh; auch das fand ich irgendwie ein bisschen "an den Haaren herbeigezogen". Bin ich da zu streng oder hast du das auch so empfunden, Hibi?

      Insgesamt gehört dieses Buch für mich zu den schwächeren von Lesley Peasrse. Insgesamt wirkt alles so altbacken und obwohl doch viel passiert, plätschert doch alles so vor sich hin. Trotzdem mochte ich wieder den Schreibstil - und eigentlich war die Idee auch gut. Nur nach dem tollen Prolog hat die Spannung leider rapide nachgelassen und ist auch nicht mehr groß angestiegen.

      Sicher werde ich dennoch weiter zu ihren Büchern greifen - gerade die Belle-Reihe reizt mich doch sehr. Und ein Buch habe ich auch noch auf dem SuB. :-) Diesem hier werde ich wohl 3 Sterne geben.

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  7. Wollte nur sagen: hab wieder fein gespannt und auch mal rein geguckt ins Buch. Hat mich so gaaar nicht...irgendwie und ich weiss auch nicht warum. Kann auch der falsche Moment/Platz gewesen sein,vielleicht nicht das Richtige für Meer und 34 Grad. Habe mich dafür wunderbar mit "Die langen Tage von Castellamare" gefühlt. Was wiederum evtl. im Winter nicht so gut über kommen mag. Könnte dir aber auch gefallen,Sabine.

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    1. Also dieses Buch würde ich auch nicht empfehlen, wenn es das erste der Autorin sein soll - viel zu altbacken und vor sich hin plätschernd. Aber "Die langen Tage von Castellamare" werde ich mir mal anschauen - danke für den Tipp!

      LG Sabine

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