[Gemeinsam Lesen] Petra Schier - "Tod im Beginenhaus"



"Gemeinsam Lesen" ist eine tolle Aktion, in der das jeweils aktuell gelesene Buch anhand kurzer Fragen vorgestellt wird - so lernt man nicht nur immer wieder neue Bücher, sondern auch andere Blogs kennen. 

Organisiert wird die Aktion auf dem Blog "Schlunzenbücher" - wenn du mitmachen möchtest, schau doch einfach mal dort vorbei. 



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Tod im Beginenhaus" von Petra Schier und bin auf Seite 175.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Irmingard schien fast erleichtert, als der Medicus ihr erklärte, um welche Krankheit es sich handelte." (Seite 175).

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Dieses Buch ist der Auftakt einer mittlerweile 6-teiligen historischen Krimi-Reihe, in der die junge Apothekerstochter Adelina unerklärliche Todesfälle im Beginenhaus aufklären will. Alle denken, es sei eine tückische Krankheit, nur Adelina glaubt an Vergiftung. Bis jetzt ist das Buch sehr unterhaltsam, Adelina wirklich erfrischend (wenn auch nicht sehr glaubwürdig für die damalige Zeit) mit ihrer vorlauten und besserwisserischen Art. Mal schauen, was noch so kommt.

Zum Inhalt:
"Herbst in Köln. In einem Spital der Beginen stirbt ein verwirrter alter Mann. Und das war nur der erste Tote. Eine Seuche? Adelina, die Tochter des Apothekers, glaubt nicht daran. Doch wem nützt der Tod der armen Kranken? So selbstlos sich die frommen Frauen um die Geistesschwachen kümmern, mit jeder Leiche rückt die Schließung des Beginenhauses näher. Adelina hegt einen Verdacht, und den will sie beweisen, sosehr ihr Vater um den Ruf seiner eigensinnigen Tochter fürchtet. Aber heiraten will die ohnehin nicht. Schon gar nicht ihren seltsamen Untermieter, den Medicus Burka. Oder vielleicht doch?" (Quelle: Rowohlt-Verlag)

4. Hat dich eine Geschichte jemals so sehr geprägt, dass es deine Sicht auf Bücher und deinen Lesegeschmack irgendwie verändert hat?
Verändert nicht, aber bestätigt. Ich stand dem Genre "Dystopie" immer schon skeptisch gegenüber, weil mir die Szenarien einfach zu düster waren und ich mir aber solche Regierungsformen, wie sie beschrieben werden, durchaus vorstellen kann und ich manche Szenarien sehr realistisch finde. Ich wollte es aber nicht unversucht lassen, und habe dann auch welche gelesen. Natürlich den Klassiker "1984", aber auch "Die fünfte Welle" oder "Das Licht der letzten Tage". Mich haben diese drei Bücher in meiner Vorstellung vom Genre bestätigt, stehe ihm also weiter sehr skeptisch gegenüber.

Es gibt aber auch ein positives Beispiel, die historischen Romane - da bin ich eigentlich zufällig zum Genre gekommen. Meinen ersten historischen Roman habe ich vor sehr vielen Jahren gelesen - und war positiv überrascht und bin so beim Genre hängengeblieben. Ich weiß nicht mehr, welcher Roman es genau war - die ersten historischen, die ich gelesen habe, waren "Die Puppenspielerin" von Tanja Kinkel, "Die Päpstin" von Donna W. Cross und "Das Parfum" von Patrick Süßkind - alles drei tolle Bücher, die ich nur empfehlen kann. Und so war meine Liebe zu diesem Genre geweckt.

Wie ist das bei dir? Gab es da auch so "Schlüsselbücher"?


                                                                        Liebe Grüße



Kommentare:

  1. Guten Morgen Sabine :)

    Bei mir war es tatsächlich Panem, das mich für Dystopien begeistern konnte. Und du hast mich an etwas erinnert! Ich habe sehr wohl schon mal etwas historisches gelesen. "Die Päpstin" habe ich mir vor Urzeiten von meiner Mutter geliehen. Das Buch hat mir auch total gut gefallen :)

    Hier kommst du zu meinem Beitrag :)

    Liebe Grüße,
    Corina

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    1. Hihi - das freut mich, dass du dich für dieses Buch begeistern konntest! Ich habe es letztes Jahr noch mal als Hörbuch gehört - und fand die Geschichte wieder toll. Vielleicht sollte ich sie nochmal lesen ...

      LG Sabine

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  2. Hallo liebe Sabine :)

    Dein Buch klingt ja wirklich interessant. Am Wochenende habe ich noch überlegt, ob ich eines der wenigen historisch-fiktionalen Bücher lesen soll, die sich in meinem Regal tummeln, bin dann aber doch bei Jodi Picoult hängen geblieben ^^

    Ich finde ja, dass bei Dystopien mittlerweile die Luft ein bisschen raus ist. Immer dasselbe Schema, das macht keinen Spaß, aber "1984" habe ich noch nicht gelesen. Vielleicht sollte ich das mal?

    Viele liebe Grüße an dich,
    Patrizia :)

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    1. Jodi Picoult ist super - weil sie immer wieder besondere Themen aufgreift und die dann in ihren Bücher sehr sensibel und gut behandelt.

      Wenn man viel liest, ist es glaub ich immer so, dass man irgendwann das Gefühl hat, alles irgendwie schon mal gelesen zu haben - aber da finde ich liegt dann auch die Kunst, eine Geschichte trotzdem wieder spannend zu erzählen, den Leser zu fesseln und sie einem schmackhaft zu machen.

      LG Sabine

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  3. Huhu,

    stimmt, das historische könnte es bei mir auch etwas sein, das hab ich nicht immer gelesen, aber ich les es auch immer noch recht wenig. Aber ich wüsste auch nicht mher mit welchem Buch ich angefangen hab? Die Päpstin? Alleridings haben mich historische Filme dann auch schon vorher interessiert glaub ich. Also vermutlich wirklich Die Päpstin. Daran hab ich gar nicht mehr gedacht.

    Hier ist mein Beitrag:

    GemeinsamLesen mit Nora Roberts

    LG Corly

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    1. Schön - und vor allem nicht so dick - finde ich ja die Bücher von Mary Hooper, insbesondere die ZUckermacherin-Reihe - wenn du wirklich mal zu einem historischen Buch greifen willst. Ganz toll fand ich ja auch "Blut und Seide" und ganz aktuell "Die Tochter des letzten Königs" - hach, da könnte ich direkt wieder ins Schwärmen geraten ...

      LG Sabine

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    2. Huhu,

      musste gerade mal googlen, aber die Tochter des letzten Königs wird vermutlich nichts für mich sein. Da hat mir sogar die Autorin selbst von abgeraten, weil ich mit ihren Charkatere in anderen Reihen schon nicht ganz klar gekommen bin.

      Mary Hooper muss ich mir mal genauer angucken.

      LG Corly

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  4. Hey Sabine :)

    Historisches und Krimis sind ja nicht so mein Fall, aber ich wünsche dir noch viel Spaß bei deiner aktuellen Lektüre. :)

    Liebe Grüße
    Anni-chan
    Mein Beitrag

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  5. Huhu Sabine,

    bisher bin ich nicht so die historische Leserin und deshalb ist deine aktuelle Lektüre eher nichts für mich, aber ich wünsche dir ganz viel Spaß beim weiterlesen :)

    Gemeinsam Lesen #63 bei Mein Bücherchaos

    Liebe Grüße
    Jenny

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  6. Hallöchen Sabine,
    ich mag Dystopien eigentlich sehr gerne. Allerdings finde ich, dass man nicht übertreiben sollte und eine nach der anderen lesen. Da es ja doch immer ähnliche Inhalte sind zumindest vom Aufbau her.
    Mit historischen Romanen kann ich kaum etwas anfangen. Oder sagen wir, sie reizen mich nicht, denn gelesen habe ich noch keines.
    Aber zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich und der Büchermarkt bietet ja für jeden etwas an!

    Viel Spaß noch :)
    Liebe Grüße
    Lisa (Room of Faancy)

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    1. Bei mir ist es aber oft auch stimmungssache, was ich gerne lese - Krimis und Thriller zum Beispiel lese ich auch gerne, aber halt nicht immer. Nur mit den Dystopien werde ich einfach nicht warm ...

      LG Sabine

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  7. Huhu :)
    Solche Schlüsselbücher gab es bei mir nicht. Mich freut es aber immer, wenn andere solche Erlebnisse hatten. :)
    Ich persönlich mag Dystopien sehr, da viele einfach gesellschaftskritisch sind und ich das ganz wichtig finde. Es läuft nämlich eine Menge falsch bei uns.

    Liebe Grüße
    Miriam

    (Mein Beitrag: Gemeinsam Lesen #57 - tthinkttwice

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    1. Was ich an Dystopien nicht mag, sind diese dysteren Szenarien, in denen es meistens ein totalitäres System gibt. Sicher gibt es da Bücher, in denen das dann auch kritisch beleuchtet wird, bei vielen habe ich aber eher das Gefühl, es geht um Abenteuer und Spannung und nicht so sehr um die Gesellschaftskritik. Aber da lasse ich mich gerne eines besseren belehren, weil ich da eher "unbeleckt" in diesem Genre bin.

      LG Sabine

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  8. Huhu,
    dein aktuelles Buch kenne ich nicht. Ist aber auch nicht mein bevorzugtes Genre. Aber ich wünsche dir noch ganz viel Spaß damit. :)

    Mich hat "damals" Harry Potter zum Fantasy-Genre gebracht. Das fand ich vorher nicht so spannend.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

    Mein Gemeinsam-lesen-Beitrag

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    1. Ich glaube, ich gehöre zu denen wenigen Menschen, die Harry Potter nciht gelesen haben ...

      LG Sabine

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  9. Huhu!

    "Die Puppenspielerin", "Die Päpstin" und "Das Parfum" habe ich vor vielen Jahren auch gelesen! Ich muss aber zugeben, so richtig heimisch bin ich im Genre historischer Romane nie geworden...

    LG,
    Mikka

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    1. Aber trotzdem entdecke ich immer mal wieder auch einen historischen Roman bei dir. :-)

      LG Sabine

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